Saint-Émilion 

Der alte Winzerort liegt am rechten Ufer der Dordogne, etwas vom Fluß entfernt auf einem Hügel. 

In den Untergrund aus weichem Tuffstein wurden schon im Mittelalter Weinkeller gegraben – und eine komplette Kirche, die “Église Monolithe”, deren Vorplatz heute leider von ziemlich nervtötendem Dudel-Jazz beschallt wird.

Der alte Ortskern besteht ansonsten heute weitgehend aus Weinhandlungen.

Im Bild oben haben sich aber auch Médoc-Weine eingeschlichen. Die Preisvorstellungen für einen Cru Classé aus Saint-Émilion oder Pomerol unterscheiden sich aber auch nicht wesentlich von denen aus z.B. Margaux. Es werden aber auch andere lokale Spezialitäten angeboten.

2 Kommentare zu „Saint-Émilion 

  1. Nun ja, zum Thema Preise: Wenn man sich die des “Micoud-Weines” anschaut, drehen die noch ein, zwei Runden mehr an der Schraube. Und der ist genau von dort. Verrückt.

    1. Ja, das ist hier teilweise etwas übertrieben. Bei Pomerol etc. zahlt man in gewissem Sinne halt auch den Namen mit. Im Médoc genauso (oder noch mehr). Deshalb bevorzuge ich auch in der Regel die Côtes-du-Rhône-Weine. Aber der Sauternes… er ist sehr gut. ?

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