Nordhausen, am Südrand des Harzes gelegen, war schon früh eine Reichsstadt, also weitgehend selbständig und nur dem Kaiser unterstellt. Darauf verweist nicht nur der Reichsadler im Stadtwappen, sondern auch der Roland am Rathaus.
Walkenried
Walkenried liegt im Südharz (Fußballfans wissen das; der Verein des Ortes heißt SV Südharz und spielte mal Oberliga) und kann (Zisterzienserfans wissen das) das drittälteste Zisterzienserkloster auf deutschem Boden vorweisen.
Duderstadt
Wie viele andere Städte ähnlicher Größe in dieser Region besitzt Duderstadt im nördlichen Eichsfeld einen geschlossenen Fachwerk-Altstadtkern.
Bischofferode
Das Eichsfeld ist aber nicht nur landwirtschaftlich und religiös geprägt, sondern hatte auch bedeutende Industrie aufzuweisen.
Volkenroda
Eines der zahlreichen thüringischen Zisterzienserklöster (meine Datenbank verzeichnet 38) ist Volkenroda. Die dortige Klosterkirche ist nur noch als Fragment erhalten (im Bild links). Es handelt sich aber um den ältesten erhaltenen Zisterzienser-Bau auf deutschem Boden (der Bau wurde 1131 begonnen und 1150 geweiht).
Eichsfeld
Ziel dieser Wochenend-Tour ist das Eichsfeld, eine Landschaft im nördlichen Thüringen, in Hessen und Niedersachsen.
Teistungen
Von Nordhessen mache ich dann einen Sprung an die thüringisch-niedersächsische Grenze. Naja, eigentlich werden es zwei Sprünge, weil ich zwischendurch etwas sinnlos bei Kassel herumstehe (Stichworte: Baustelle im Autobahnkreuz; Ferienbeginn in Hessen). Am Ziel sieht es so aus:
Baunatal
Wem das alles zu viel Fachwerk ist, dem bietet die Gegend auch ein Kontrastprogramm: Baunatal wurde erst 1966 gegründet und verweist bis ins unauffällige Detail auf seine Entstehung als Stadt:
Gensungen
Den Ort Gensungen kannte ich schon als Kind, vom Hörensagen bzw. aus dem Sportteil der Saarbrücker Zeitung, weil der hiesige TSV Jahn Gensungen mal in der Handball-Bundesliga mitspielte. Nicht lang zwar, aber immerhin war Gensungen eine lokale Handballhochburg, der ja früher noch mehr als heute in kleinen Orten angesiedelt war – von Nettelstedt über Dankersen bis Hofweier und Niederwürzbach.
Melsungen
Langes Wochenende (Fr-Mo): Es verschlägt mich dieses Mal nach Nordhessen und ins Eichsfeld. Anlaß ist eine Redaktionssitzung für die Zeitschrift, an der ich mitarbeiten darf: Das Zeitspiel-Magazin. Es ist sehr gut. Um die Sitzung herum bleibt noch Zeit und Raum, um ein paar weiße Flecken von der Reisehasenkarte zu entfernen, zum Beispiel Melsungen.









