Piep

Abt. Culinaria: Die Leipziger Lerche. Blätterteig mit Marzipan. Der Name kommt nicht von der Form des Gebäcks, sondern von dem Objekt, das man früher in Blätterteig gewickelt und gegessen hat. 

Bis nämlich das Verzehren von Singvögeln im Jahr 1876 verboten wurde, galten die Lerchen als Delikatesse. Und so gab’s zum Beispiel in Leipziger Wirtshäusern auch mal 12 Lerchen am Spieß. 

Mit gewisser Angst halte ich jetzt in den hiesigen Konditoreien Ausschau nach Leipziger Igeln.

München

So, Rückfahrt.

Ich hab heute nochmal gut 15 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, eher mehr wohl (auch weil’s mir nicht gelungen ist, in der Innenstadt ein nettes Café jenseits von Starbucks et al. zu finden – nächstes Mal vorher informieren). Meine Füße meinen jetzt jedenfalls, daß es reicht. Anstrengend war’s. Aber schön.

Zum Abschluß noch ein paar Bilder. Hofbräuhaus, Theatinerkirche, nochmal Olympia – und Eichhörnchen Content. ??

Wacker

Das war der Plan: Wacker München gegen ESV München. Aber dann traten die Eisenbahner vom ESV nicht an. Werden vielleicht vom Weselsky trainiert… Der FC Wacker, in den 50ern für ein paar Jahre in derselben Liga wie die Bayern und 1860, spielt heute Kreisliga. An der Demleitnerstraße auf einer sehr hübschen Anlage, die einen neuen Anlauf wert ist.

Grünwalder Straße

München ist ja nun auch ne Fußballstadt. Bei den 60ern war ich noch nicht, obwohl ich sie mag. Aber solange die noch in der blöden Arena spielen statt in ihrem Heimatstadion, wird das nix. 

Schlimmer noch: Auch an der Grünwalder Straße haben sich die Roten breitgemacht (hier spielt heute deren Frauen-Team). Wenigstens an den Zugängen stimmen aber die Farben noch.

Ich geh da nicht hin. Natürlich nicht. So bleibt’s bei einer Außenbesichtigung und dem Eindruck: Viel Grau, viel Beton.

Olympia II

Der Tag beginnt mit Bergwandern. Ein bißchen jedenfalls, denn der Hügel im Olympiapark ist durchaus hoch.

Oben trifft man dann unter anderem auf selfie-machende Spanier und keuchende Jogger. Und auch der Honk mit Sedgway fehlt nicht.

Aber nicht ablenken lassen, denn der Rundblick lohnt sich. Man sieht das Olympiagelände, die Stadt und die Alpen.