Ballymacdermot ist der neuzeitliche Name für ein steinzeitliches Court Tomb, also ein Großsteingrab, das etwa um das Jahr 2700 v. Chr. angelegt wurde.

Ballymacdermot ist der neuzeitliche Name für ein steinzeitliches Court Tomb, also ein Großsteingrab, das etwa um das Jahr 2700 v. Chr. angelegt wurde.

Dundalk (Dún Dealgan) ist der Hauptort des County Louth, der nördlichsten Grafschaft in der ehemaligen Provinz Leinster.

Newry (An tlúr) ist die erste größere Stadt in Nordirland, die auf der diesjährigen Reiseroute liegt. Der irische Name bedeutet “Eibe”, weil der Heilige Patrick hier am Flußufer des Newry River eine Eibe gepflanzt haben soll.

Bisher war diese Irland-Reise ja keine ausgeprägte Wander-Tour, aber das ändert sich heute. Von Carlingford geht es hinauf zu einem Nebengipfel des Slieve Foy, der zwar nur etwa 350 Meter hoch ist, aber immerhin startet die Wanderung ja am Hafen von Carlingford auf Seehöhe, und so kommen doch ein paar nennenswerte Höhenmeter zusammen: Etwa 450 sind es.

Der Carlingford Lough, ein in der Eiszeit entstandener Fjord, trennt die Cooley-Halbinsel mit den Cooley Mountains im Süden von den Mourne Mountains im Norden – und bildet gleichzeitig die Grenze zwischen der Republik Irland und Nordirland bzw. wie ich es viel lieber formuliere: Die Grenze zwischen dem County Louth und dem County Down.

In Kells hat das ja nicht so richtig geklappt mit dem Rundturm und den Hochkreuzen. Heute nimmt der Reisehase einen neuen Anlauf, dieses Mal in Monasterboice. Et voilà:

Das kürzlich vorgestellte Kloster Bective war ein Tochterkloster der Abtei Mellifont, die insofern etwas Besonderes ist, als sie mit ihrem Gründungsdatum 1142 das erste Zisterzienserkloster in Irland war.

Der Boyne ist ein 112 km langer Fluß, der im County Kildare entspringt und bei Drogheda in die Irische See mündet.

Drogheda (Droichead Átha) ist mit etwa 44.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Republik Irland, aber trotzdem nicht Hauptort der Grafschaft Louth. Das ist das nördlich gelegene fast gleich große Dundalk.

Kells ist ja ein sehr bekannter Name, allein schon dank des Book of Kells, dieser reich verzierten Handschrift, die ursprünglich wohl in Schottland angefertigt wurde und dann in das Kloster von Kells kam. Außerdem gibt es hier einen Rundturm, Hochkreuze und den alten Klosterbezirk. Viel Stoff also für eine Besichtigung.
