Heute (= Montag) geht es von Schmalkalden aus in die andere Richtung, nämlich werra-abwärts und tief hinein in den Thüringer Wald.
Autor: Lapin Voyageur
Ebersdorf bei Coburg
Nach Hildburghausen führt die Route nochmal zurück über die Zonengrenze ? nach Bayern. Ein Besuch bei Sylvia steht an.
Hildburghausen
Die kleine Kreisstadt (11.000 Einwohner) im oberen Werratal liegt auf einem Bergrücken oberhalb des Flusses. Hübsch ist der Marktplatz mit dem Rathaus.
Im Werratal
Von Schmalkalden aus (Basislager für die nächsten vier Tage) geht es heute werra-aufwärts. Nach einer gewissen Wegstrecke und ein paar Schleifen wegen gesperrter Straßen (den Baustellen kann man auch hier nicht entkommen) landet man irgendwann in Veßra. Hier steht eine alte Klosteranlage.
Bayerische Rhön
Auf dem Hinweg sammele ich noch drei fehlende Zisterzienserklöster in der bayerischen Rhön ein. Zwei davon sind eher etwas für Klostersammler (Johannisthal, Wechterswinkel), weil hier nicht mehr viel zu sehen ist, entweder vom ursprünglichen Kloster oder überhaupt. Von Johannisthal gibt es nur noch Reste, die in einem Hofgebäude verbaut sind. Und Wechterswinkel ist ein kleines Dorf mit zur Pfarrkirche umgebauter Klosterkirche.
In Bildhausen allerdings gibt es nicht nur eine (schloßartige) Klosteranlage, weitgehend in der Barockzeit entstanden, sondern auch noch ein ganzes Klosterdorf drumherum.
Nur die große romanische Klosterkirche steht nicht mehr; sie wurde 1826 abgerissen; der anschließend errichtete kleinere Neubau ist eher schlicht.
Auf dem Gelände ist auch ein Mahnmal an die Opfer des NS-Euthanasieprogramms errichtet worden; acht der Opfer lebten bis 1941 hier in Bildhausen.
Auf dem Weg in Richtung Thüringen liegen dann auch noch ein paar hübsche Städte, zum Beispiel Bad Neustadt an der Saale…
…und Mellrichstadt.
Die Gegend war früher klassisches Zonenrandgebiet, also total abgelegen. Die Grenzbefestigungen existieren nicht mehr, aber total abgelegen ist die Gegend immer noch.
Aber hübsch isses hier trotzdem.
Next please
Lac de Gérardmer
Der See von Gérardmer ist der größte See der Vogesen und mit seinen etwa 1,1 qkm ungefähr so groß wie der größte natürliche See des Schwarzwaldes, der Titisee.
Épinal
Die Hauptstadt des Départements Vosges liegt am Westrand der Vogesen im Tal der Mosel. Die Metzer Bischöfe errichteten hier im 11. Jahrhundert eine Burganlage, von der noch Ruinen stehen.
Fougerolles und das Pays de la Cerise
Fougerolles liegt auch im Val d’Ajol, allerdings icht mehr in Lothringen, sondern kurz hinter der Grenze in der Region Franche-Comté. Das sieht man spätestens am Kirchturm mit der für diese Region so typischen Haube.
Val d’Ajol
Das Val d’Ajol ist ein etwas abgelegenes Seitental am westlichen Rand der Vogesen. Erstaunlicherweise war dieses Tal trotz seiner Lage relativ stark industrislisiert; im 19. Jahrhundert stand in der Stadt Le Val-d’Ajol ein großes Eisenwerk, was den Ort damals zur drittgrößten Stadt des Départements Vosges anwachsen ließ. Von der einstigen Größe zeugt noch das mächtige Hôtel de Ville.















