Karawanken

Die Karawanken sind seit 1920 das Grenzgebirge zwischen Österreich und Slowenien. Die höchsten Berge erreichen 2238 Meter, aber ob sie noch da sind, kann ich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Gesehen habe ich sie nämlich nicht.

Die Straße über den Seebergsattel nach Slowenien führt durchs stellenweise enge und felsige Tal der Vellach.

Hier liegt Bad Eisenkappel (Železna Kapla). Der kleine Ort besteht eigentlich nur aus dem Hauptplatz mit der Pfarrkirche und ein paar Straßen drumherum. Das Kurzentrum liegt etwas außerhalb.

Von hier führt eine schmale und kurvige Paßstraße nach Westen über den 1069m hohen Schaidasattel.

Dörfer gibt es hier nicht – erst gut 20 Kilometer hinter Bad Eisenkappel liegt das kleine Zell (Sele). Ansonsten stehen nur vereinzelt mal Häuser oder Gehöfte. Kein Wunder also, wenn ich die Straße komplett für mich allein habe.

Sonderlich kalt ist es hier oben zwar nicht. Aber naja, ergiebiger Regen, wie gesagt.

Auf der anderen Seite der Paßstraße kommt man in Ferlach heraus, einer kleinen, von Industrie geprägten Gemeinde, die fürs Büchsenmachen bekannt ist. Waffen werden hier noch heute hergestellt; die Firma Glock hat zum Beispiel hier ihren Firmensitz und ein Werk. Und es gibt ein großes Eisenbahnmuseum. Das ist aber jetzt leider schon im Winterschlaf. So bleibt nur ein Blick auf den Bahnhof von 1906, hinter dem wenigstens ein alter Triebwagen hervorschaut.

Der Stadtrundgang führt zum 70er-Jahre-Rathaus…

…und zum recht schlichten Schloß, einem ehemaligen Herrenhaus eines Besitzers eines Ferlacher Hammerwerkes.

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