Sillian und Leckfeldalm

Wandertag im Pustertal. Vorab die Leistungsbilanz: 12,9 km in 3:33h. 900 Höhenmeter.

Die Wanderung führt von Sillian hinauf zur Leckfeldalm und über das Gschwendter Kreuz zurück nach Sillian.

Sillian ist die letzte Gemeinde im Pustertal  auf österreichischer Seite. Etwas westlich verläuft die Grenze zu Südtirol, dort folgen dann Innichen und Toblach, wohin sich Gustav Mahler so gern zum Komponieren zurückzog. Sillian hat ein kleines Ortszentrum, durch das die Drautalstraße mitten hindurchführt.

Vom Ort aus führt der Weg zunächst an der Drau entlang und dann den Berg hinauf.

Beim Aufstieg kommt der Reisehase gehörig ins Schwitzen; das Leistungsniveau aus dem August hat er doch noch nicht wieder erreicht. Aber den steilen und langen Anstieg zur Leckfeldalm (1900m hoch gelegen; Sillian liegt auf etwa 1050m) schafft er trotzdem in gut zwei Stunden und ist damit mehr als zufrieden.

Der Weg führt durch den Nadelwald stetig bergauf. Zwischendurch gibt’s immer wieder schöne Blicke hinunter nach Sillian und ins Pustertal.

Später verläuft der Weg ein Stück über den Karnischen Höhenweg, einen bekannten und hier auf jeden Fall auch sehr idyllischen Fernwanderweg.

An der Leckfeldalm angekommen…

…gibt’s – Belohnung Nr. 1 –  eine Stärkung: Tiroler Speckknödelsuppe!

Auf schmalen Wegen geht es dann wieder recht steil abwärts zurück ins Tal. Auch hier immer wieder mit schönen Aussichten.

Eine Rast macht der Reisehase am Gschwendter Kreuz.

Kurz vor dem Ort, der Weg verläuft inzwischen über eine Asphaltstraße, hat man dann wieder Sillian und das Hochpustertal im Blick.

Sehr schöne Tour! Etwas mehr Höhenmeter als gedacht, aber umso schöner, daß es trotzdem geklappt hat.

Und am Ortsrand eines Gemeindeteils von Sillian steht eine Fabrik von Loacker. Mit Werksverkauf!

Ich war zwar 2018 schon hier, aber davon ist natürlich nichts mehr übrig. Also schleppe ich – Belohnung Nr. 2 – gute drei Kilo Schokolade und Waffeln aus dem Werksverkauf.

Teile davon werde ich wohl brauchen, um den kommenden Lockdown zu überstehen, aber es gilt das übliche Angebot: Wer mitessen möchte, sage Bescheid.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*