Hamburger Hallig

An der Küste bei Bordelum liegt die Hamburger Hallig, die ihren Namen von zwei hier im 17. Jahrhundert ansässigen Hamburger Kaufleuten erhielt. Die Hallig ist einer der Reste, die von der Insel Alt-Nordstrand übrigblieben, als diese in der Burchardiflut 1634 unterging. Sie ist über einen Damm mit dem Festland (dem Sönke-Nissen-Koog) verbunden.

Der Damm, etwa vier Kilometer lang, kann (gegen Gebühr) per Auto befahren werden. Man kann aber auch zu Fuß hinübergehen oder ein Fahrrad leihen.

Der Weg zur Hallig führt vom Amsinck-Haus hinter dem Deich…

…schnurgerade durch die Salzwiesen dieser einzigartigen Landschaft mit ihren ganz speziellen Farbschattierungen.

Auch hier sind zahlreiche Schafe mit der Deichpflege beschäftigt.

Im Bild ist rechts am Horizont die Hauptwarft der Hamburger Hallig mit ihren drei Gebäuden zu erahnen.

Etwa auf halber Strecke des Dammes steht auf einer weiteren Warft, dem sogenannten Schafberg, das Jürgen-Reitmann-Haus des NABU.

Hier findet man Infomaterial und hat die Möglichkeit zur Beobachtung der Seevögel (und der Schafe).

Fasziniert von der Landschaft: Reisehase.

Seebüll

In Seebüll, kurz vor der dänischen Grenze, lebte der Maler Emil Nolde, der eigentlich Emil Hansen hieß und sich nach seinem Geburtsort Nolde (heute in Dänemark, auf der anderen Seite der Grenze) nannte. Nolde zählt zu den bedeutendsten expressionistischen Künstlern; bekannt ist er vor allem für seine farbintensiven und ausdrucksstarken Blumen- und Landschaftsbilder.

Häufig malte er seine nordfriesische Heimat; wenn man sich die Landschaft um Seebüll anschaut, wird klar, daß er kein bekannter Gebirgsmaler à la Defregger oder Segantini werden konnte… obwohl er sogar zeitweise in Dachau und München lebte.

1926 kaufte Nolde eine Warft, nannte sie Seebüll und ließ ein Wohnhaus errichten, dessen Entwurf von ihm selbst in Zusammenarbeit mit dem Architekten Georg Rieve stammte. Der Bau wirkt noch immer modern und paßt mit den Backsteinwänden auch perfekt in die friesische Landschaft.

Im Haus ist heute eine Ausstellung mit Werken Noldes untergebracht, der unter den Nazis als “entartet” galt, mit Berufsverbot belegt wurde (als über 70-Jähriger) und diese Zeit überbrückte, indem er sich auf kleinerformatige Aquarelle konzentrierte. Neben dem Hauptsaal mit Gemälden…

…sind auch seine meisterhaften Aquarelle und Zeichnungen zu sehen, so wie diese mit ballspielenden Mädchen, die mir besonders gut gefällt und die zeigt, daß er auch ein großartiger Zeichner war.

Auch Werke der Künstlergruppe Die Brücke sind ausgestellt, an der Nolde (zusammen mit Karl Schmitt-Rottluff, Max Pechstein, Fritz Bleyl und dem den Hasenblog-Lesern schon in Halle/Saale begegneten Ernst Ludwig Kirchner) beteiligt war. 

Auf dem Gelände befindet sich auch das Grab Emil Noldes, der 1956 starb, und seiner Frau Ada, ebenfalls Künstlerin.

Auch die Anlage des schönen Gartens gestalteten die Noldes selbst; die Wege beschreiben ein A und ein E (für Ada und Emil). Verbunden sind sie durch ein kleines Wasserbassin in der Mitte. So stehe ich dann zwischen A und E… 

Passend zu Noldes Bildmotiven ist der Garten ein einziges Blumenmeer und gerade bei Sonne voller Farben. 

Darin nimmt auch der Reisehase gerne mal ein Bad.

Nordfriesland

Der Kreis Nordfriesland bildet die Nordwestecke des schleswig-holsteinischen Festlandes. 

Das Hinterland der nordfriesischen Küste ist landwirtschaftlich geprägt und, wie man sieht, ziemlich flach, von niedrigen Geesthügeln und kleinen Warften einmal abgesehen.

Zu den traditionellen Hausformen der Region zählen reetgedeckte Gehöfte…

… und Geesthardenhäuser wie dieses schöne Exemplar in Bordelum-Sterdebüll. 

Wohnteil und Stallteil sind bei diesen Häusern unter einem Dach untergebracht (wie beim guten alten Lothringer Bauernhaus im Saarland), wobei der Wohnbereich im Osten liegt: Auf der windabgewandten Seite, weshalb er leichter beheizt werden konnte.

Ein regionales Zentrum ist Niebüll, mit relativ moderner Innenstadt, in der gerade Markttag ist.

In Süderlügum steht eine für die Gegend charakteristische Dorfkirche aus mehreren Bauepochen. Der Ort gehörte im Mittelalter zum Besitz des Klosters Lügum, einem Zisterzienserkloster (deshalb erwähne ich’s 😉) im heutigen Dänemark.

Und dann sagt der Saarländer: Oh Leck.

Okay, bei dem Ortsnamen läuft nun der Wortspiel-Generator womöglich auf Hochtouren. Ich sehe mir aber nicht nur das Ortschild an, sondern auch das Lecker Zentrum.

Schön ist die evangelische Kirche, vor allem das Innere mit einer bemalten Seitenempore, die sich durch das gesamte Kirchenschiff zieht.

Der MTV Leck (bzw. die Spielgemeinschaft Leck-Achtrup-Ladelund) spielt im großen Nordfrieslandstadion. Und nachdem Leck gegen den Marner TV schon mit 3:0 führt, kommt der Gegner kurz vor Schluß noch auf 3:2 heran, und endlich kann ich’s sagen: Oh Leck!

Bei Stollberg steht ein Sendeturm, der in etwa 25 Metern Höhe eine Aussichtsterrasse hat (113 Stufen); der Turm ist als Hallig-Blick ausgeschildert, aber leider ist es inzwischen fast nur noch ein Windrad-Blick; die Halligen sind dazwischen nur noch zu erahnen.

Den Plural von Hallig habe ich nach dem gestrigen Kooge-Köge-Fauxpas sicherheitshalber gerade nochmal nachgeschlagen. Über “Hällige” (was ja eine korrekte Analogiebildung zu Köge wäre) hätte ich mich nämlich auch nicht mehr gewundert… 

Hauke-Haien-Koog

Theodor Storm hat auch außerhalb von Husum seine Spuren hinterlassen Zum Beispiel bei Fahretoft. Der kleine Ort, auf einer Warft angesiedelt, also oberhalb des Meeresspiegels, lag ursprünglich weit vom Meer entfernt, wurde aber durch die Marcellusflut von 1362 zu einer Hallig, fand sich also buchstäblich über Nacht als Insel im Wattenmeer wieder. Heute sind die Gebiete um den Ort durch Eindeichungen wieder trockengelegt.

In Fahretoft stehen die Laurentiuskirche von 1703 und direkt gegenüber das Hans-Momsen-Haus.

Im dem heute zur Gemeinde Dagebüll gehörenden Ort findet man außerdem den Hauke-Haien-Koog. Das ist natürlich nicht der Koog, den Deichgraf Hauke Haien in Stroms 1888 erschienener Novelle “Der Schimmelreiter” eindeichen ließ. Als der Koog entstand, 1960, war Storms Novelle bereits über 70 Jahre veröffentlicht, und man benannte das neue Land nach der Hauptfigur, nicht etwa den Koog nach seinem Erbauer. 

Daß man den Hauke-Haien-Koog auf diese Art präsentiert, kommt natürlich beim Reisehasen besonders gut an.

Husum

Husum. Die graue Stadt am Meer, wie Theodor Storm sie genannt hat. An diesem Augusttag, an dem nachmittags die Sonne herauskommt, ist die Stadt aber alles andere als grau, sondern ganz im Gegenteil geradezu farbenfroh. 

Zum Beispiel am Hafen mit seinen bunten Segelschiffen und Fischkuttern.

Theodor Storm ist der berühmteste Sohn der Stadt. Viele seiner Erzählungen spielen hier. In der Husumer Innenstadt stehen noch sein Wohnhaus (heute Museum)…

…und das Wohnhaus der Eltern.

Auf dem Marktplatz stehen die Marienkirche und der Assmussen-Woldsen-Brunnen von 1902 mit der Figur der “Tine”, einem friesischen Fischermädchen, dem der Bildhauer trotz Protesten des damaligen Denkmalskomitees die regionaltypischen Holzschuhe angezogen hat.

Kommt man rechtzeitig zu den Öffnungszeiten, könnte man den hübschen Wasserturm besteigen und Husum von oben genießen. Mir bleibt nur der Blick von unten.

Hübsch, diese bunte graue Stadt am Meer.

Föhr

Um alle Nordseeinseln abzuklappern, reicht meine Zeit nicht. Auch der Besuch einer Hallig wäre sicher sehr spannend; das nehme ich beim nächsten Mal dann auf jeden Fall ins Programm auf. Ich entscheide mich dieses Mal, als meinen Einstieg in die nordfriesische Inselwelt, für Föhr. 

Von Dagebüll aus fahren fast im Stundentakt Fähren nach Wyk auf Föh (und teilweise dann weiter nach Amrum und auf verschiedene Halligen).

Die Fähre braucht für die Überfahrt etwa 50 Minuten; das Tempo ist nicht allzu hoch. Dafür kann man die Fahrt genießen und wird auch kaum durchgeschaukelt; in der markierten Fahrrinne zwischen den Sandbänken und Wattflächen herrscht fast kein Wellengang.

Hier sieht man übrigens am Horizont die Kette der Halligen.

Einfahrt in den Hafen von Wyk:

Föhr ist mit etwa 83 qkm (mediengerechte Umrechnung: 1 Saarland = 31 Föhrs) die (nach Sylt) zweitgrößte deutsche Nordseeinsel und die größte deutsche Insel, die keine feste Verbindung zum Festland besitzt. Der Hauptort ist Wyk auf Föhr; hier lebt die Hälfte der insgesamt 8.200 Einwohner der Insel. Wyk ist noch relativ jung und taucht erst 1601 erstmals in Urkunden auf.

Föhr gefällt mir ausgesprochen gut, auch der Hauptort Wyk hat eine sehr angenehme Atmosphäre: Lebhaft, aber mit deutlich weniger Trubel als in den Küstenorten auf dem Festland.

Im Ort gibt es einige Straßen mit typischen Fischerhäusern.

Hauptattraktionen sind aber natürlich der Strand und die Strandpromenade. 

Und hier ist auch wirklich genügend Platz, sowohl zum Volleyballspielen…

…als auch für den Strandhasen.

Mit der Fähre geht’s dann am Nachmittag wieder zurück nach Dagebüll ans Festland. 

Die Rückfahrt geht deutlich schneller – vermutlich, weil ich 20 Minuten davon auf dem Sonnendeck verschlafe. 😉 Rechtzeitig zur Einfahrt in den Hafen Dagebüll bin ich aber wieder wach.

Deiche, Köge, Wattenmeer

Das Wattenmeer ist die typische Landschaft der Nordseeküste, zusammen mit den Wiesen der durch Deiche geschützen Landgebiete. Für mich als olle Landratte, der vorher noch nie im Wattenmeer war, ist diese einzigartige Landschaft eine ganz neue und daher natürlich faszinierende Erfahrung.

Die Küstenlandschaft war hier immer in Bewegung; wo das Land anfängt und das Meer aufhört, ist auch wegen der Gezeiten nicht immer eindeutig. 

Der Reisehase zeigt sich ob des starken Windes etwas renitent, bleibt dann aber schließlich doch noch für ein, zwei Photos sitzen.

Dauerhaft auf dem Trockenen saß man hier nur auf den Halligen oder Warften. Es sei denn, es kam eine Sturmflut. Die sorgten manchmal für große Veränderungen: Die Marcellusflut vom 16. Januar 1362 zum Beispiel, die sich als “Grote Mandränke” in die Erinnerung der Küstenbewohner einbrannte, zerstörte ganze Landstriche und veränderte die Küstenlinie komplett. Es entstanden neue Inseln und auch die Halligen, andere Inseln wie Alt-Nordstrand verschwanden bis auf Reste vollständig. Siedlungen wie das legendäre Rungholt wurden zerstört und versanken im Meer. Die Burchardiflut vom 12. Oktober 1634 wiederum forderte schätzungsweise 10.000 Menschenleben und zerriß die Insel Strand in die Insel Pellworm und mehrere kleine Bruchstücke wie die Hallig Südfall. 

Kein Wunder also, daß man versuchte, sich mit Deichen gegen das Meer zu schützen. Und Land bewirtschaften durfte auch nur, wer es gegen das Meer schützen konnte. Alte friesische Regel: “De nich will dieken, de mutt wieken” (=weichen).

Also wurde verstärkt gedeicht, nicht nur durch Hauke Haien, auf den ich noch zurückkommen werde. Es entstanden große Polder, hier Köge genannt, trockengelegte Flächen hinter den Deichen, meist unter dem Meeresspiegel gelegen. Hier ducken sich dann die Gehöfte auf der meerabgewandten Deichseite.

Die sattgrünen Wiesen werden immer wieder von Flüssen, Kanälen und Entwässerungsgräben durchzogen.

Die Deiche werden heute von Schafherden gepflegt, die den Bewuchs kleinhalten.

Die Gefahr, dem Schimmelreiter zu begegnen (sein Auftauchen kündet ja bekanntlich von kommendem Unheil) ist übrigens gebannt: Reiten ist auf der Deichkrone gar nicht mehr erlaubt.

Heute selbst ein Deichgraf: Reisehase.

Eidersperrwerk

Nach der großen Sturmflut 1962, die neben Hamburg auch Gebiete der Nordseeküste, vor allem Tönning, heimgesucht hatte, wurde der Bau des Eidersperrwerkes beschlossen und von 1967 bis 1973 ausgeführt.

Damit kann nun der Zufluß aus der Nordsee in die Eider (die bis weit ins Landesinnere noch Gezeitenwirkung zeigt) reguliert werden. 

Normalerweise sind die Tore geöffnet, so daß das Wasser bei Ebbe und Flut weiterhin ungehindert (bzw. zumindest reguliert) fließen kann. Bei Springflut aber oder gar bei Sturmfluten können die mächtigen Tore geschlossen werden. 

Dithmarschen (2)

An der Küste Dithmarschens liegt Büsum mit einem sehr schönen Fischerhafen.

Hier kann man den Fischern direkt vom Boot die fangfrischen Krabben abkaufen.

An Gebäuden interessant sind das Rathaus und der momentan von einer Baustelle umzingelte Leuchtturm.

Büsum hat, genau wie Schleswig, ein einzelnes Hochhaus, das höchste Gebäude an der deutschen Nordseeküste: 85 Meter hoch, 22 Etagen, wie der Wikingturm in Schleswig wenig geliebt und heftig umstritten (bzw. eigentlich kaum umstritten, da man sich in der Ablehnung weitgehend einig ist).

Büsum ist auch – und jetzt im Sommer vor allem – Seebad. Am (kostenpflichtigen) Strand, auf der Seepromenade und in den Straßen der geschäftigen Innenstadt mit ihren Andenkenläden ist viel los. 

So nett die Stadt auch ist, bei dem Gedanken, hier zwei Wochen Sommerurlaub zu verbringen, setzt bei mir sofort der Fluchtreflex ein.

Die Flucht führt mich dann direkt nach Mannheim. Der Ort besteht zwar nur aus geschätzten acht Häusern, ist aber jedenfalls hübscher als der kurpfälzische Namensvetter. Mit diesem Fund mache ich einen Leser glücklich, der den Ort zunehmend verzweifelt zu lokalisieren versucht hat. Nicht verzagen, Reisehase fragen.

Überhaupt bedient die Region meine Vorliebe für kuriose Ortsnamen.

Schleswig-Holstein ist in dieser Rubrik ohnehin gut vertreten, besonders aber Dithmarschen: Ich komme auch durch Oha, Witzwort und Kotzenbüll.

Weniger lustig: Rund um Wesselburen treffe ich erstmals während dieser Tour auf das, was ich schon länger befürchtet hatte: Den Windrad-Wahn in voller Pracht. Der Ort ist buchstäblich von hunderten dieser Dinger umzingelt.

Immerhin gibt es offenbar einen gewissen Widerstand.

Im Speicherkoog in der Meldorfer Bucht treffen Gut und Böse direkt aufeinander. Vorne Vogelschutzgebiet, hinten Vogelschreddergebiet. Nun ja.

Der Speicherkoog selbst ist ein teils landwirtschaftlich genutzes, teils als Naturschutzgebiet ausgewiesenes Gebiet. Er wurde erst 1979 komplett eingedeicht, ist also noch recht junges Festland.

Wesselburen besitzt eine schöne Kirche…

…und ist Geburtsort des Dichters Friedrich Hebbel, den ich immer mit Johann Peter Hebel verwechsle. Letzterer stammt aus Basel, ersterer, der aus Dithmarschen, schrieb historische Dramen wie “Judith” oder “Agnes Bernauer”. Sein Wohnhaus ist Museum.

Fazit: Sehr nette Gegend. Flache Landschaft mit zu vielen Windrädern, aber dafür einigen hübschen Städtchen.

Dithmarschen

Von 1447 bis 1559 war Dithmarschen, das Küstenland südlich der Eidermündung, eine (de facto) freie Bauernrepublik. Offiziell dem Bischof von Bremen untertan, hatten sich die Bauern dieses Landstriches eine weitgehende Selbstverwaltung erkämpft. 

Die Freiheit endete erst 1559 mit dem Sieg dänischer Truppen in der “Letzten Fehde”.

(Altes Pastorat, Meldorf)

Eine gewisse Eigenständigkeit unterstellt man den Dithmarschern heute noch. Ländlich ist die Gegend ebenfalls noch immer; bekannnt ist sie vor allem für den Anbau von Kohl in allen Formen und Farben. Blaukraut bleibt Blaukraut.

Hauptstadt und Sitz der Kreisverwaltung ist heute Heide. Die Stadt ist leidlich hübsch, besitzt aber den größten Marktplatz Deutschlands, der mit 4,7 Hektar tatsächlich immens groß ist. Warum? Weil hier die Landstände der Bauernrepublik tagten.

Einziges Gebäude auf dem Platz ist die St.-Jürgen-Kirche mit ihrem sehr schönen Turm.

Das typische Dithmarschen erlebt man dann zum Beispiel in Lunden. Hier liegt um die Laurentius-Kirche der alte Geschlechterfriedhof, auf dem die wichtigen Familien über Jahrhunderte ihre eigenen Grabstätten hatten: Große unterirdische Räume, mit einer Grabplatte abgeschlossen.

Mancher Grabstein erzählt sogar Verschlüsseltes: Hier sagen die Anfangsbuchstaben der Inschrift, in Reihen von oben nach unten gelesen, wer hier bestattet ist: Hans Landvogt iz Lunden, (und seine Frau) Wibe Rode.

Schön ist auch Meldorf, die alte Hauptstadt Dithmarschens, mit großer Kirche aus dem 13. Jahrhundert (Dithmarscher Dom genannt) und dem sehr schönen Alten Pastorat. 

Auch das Dithmarschen-Museum befindet sich hier.

Auch in dieser Gegend komme ich mit einem Streich nicht aus. Der zweite folgt sogleich.