Morgenröthe-Rautenkranz

Ist das nicht ein schöner Ortsname? Ich gebe ja zu, der Ort liegt nicht zuletzt deswegen auf der für heute geplanten Strecke.

Die Ortsnamen Morgenröthe und Rautenkranz stammen von Bergwerken, die hier angesiedelt waren. Fun fact: “Morgenröthe” oder selbst “Morgenrot” kennt die Autovervollständigung des Smartphones nicht. Und schlägt stattdessen “Morgenlatte” vor. Ts. Widmen wir uns lieber den Sehenswürdigkeiten von Morgenröthe-Rautenkranz (wenn ich’s noch ein paarmal schreibe, taucht’s vielleicht irgendwann in den Textvorschägen auf).

Neben der hübschen Kirche oben im Bild hat Morgenröthe-Rautenkranz vor allem eine Sehenswürdigkeit zu bieten: Die Deutsche Raumfahrtausstellung.

Das Museum steht natürlich nicht zufällig hier in dieser abgelegenen Ecke in einem vogtländischen Gebirgstal. Der bekannteste Sohn des Ortes ist Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All.

Abb. ähnl.

Das schon zu DDR-Zeiten aufgestellte Denkmal für Jähn wirkt, auch wegen der leeren Fahnenmasten, etwas spärlich.

Vor seinem Flug mit der Sojus 31 zur Raumstation Saljut 6 hatte Jähn (als Jagdflieger) dieses niedliche Gerät zum Üben:

Eine MIG 21. Damit kann man auf der Autobahn auch den schlimmsten Drängler im Audi abhängen…

Während das Museum sich als Weltraumbahnhof präsentiert, ist der eigentliche Bahnhof Rautenkranz nicht ganz so beeindruckend.

Im Gelände neben dem Museum ist ein Modell des Sonnensystems aufgebaut. Vom Vogtland zum Saturn ist es daher nur ein kleiner Schritt für den Lapin Cosmonaute.

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