Dessau

Seit der Fusion mit einem am anderen Elbufer gelegenen Ort firmiert die Stadt offiziell als Dessau-Roßlau. Zu DDR-Zeiten hatte Dessau allein über 100.000-Einwohner, jetzt kommt man trotz der Fusion nur noch auf 80.000. Der Bevölkerungsrückgang durch Wegzug ist hier besonders spürbar. Nahe der Innenstadt liegen ganze Areale brach.

Dessau war anhaltinische Residenz, wovon noch heute das an der Mulde stehende Schloß zeugt.

Über die Mulde führt eine moderne Fußgängerbrücke.

Die Mulde mündet dann kurz hinter Dessau in die Elbe, die hier schon sehr breit ist.

Wie man sieht, war die Entscheidung richtig, bis abends in Dessau zu bleiben und auf besseres Wetter zu spekulieren. Im Park am Schloß Georgium (kein Photo; wird gerade renoviert und ist vollständig eingerüstet) konnte ich dann fürs Abendessen sogar draußen sitzen.

Marienkirche:

Der örtliche Fußballverein hieß zu DDR-Zeiten BSG Motor, spielte in den 50er Jahren erstklassig, kam aber später nicht mehr über die zweite Liga hinaus. Nach der Wende griff man den Namen des Vorkriegsvereines wieder auf und nannte sich Dessauer SV 05. Der DSV 05 spielt aktuell in der Verbandsligs Sachsen-Anhalt und im Stadion am Schillerpark, inmitten einer Kleingartenanlage gelegen. 

Das Wappen steht in bester Tradition des Bauhaus-Designs: Klare Form, schnörkellos, schwarz-weiß, kein Schnickschnack. Die Dessauer Hauptsehenswürdigkeiten kriegen aber gleich ihren eigenen Beitrag.

Am heutigen Nachmittag jedenfalls zerlegt der DSV 05 den Haldensleber SC sachgerecht mit 6:0.

Zum Abschluß noch eine wichtige Durchsage an alle Kentauren: So geht das aber nicht! Sofort loslassen! Und das will ich zukünftig nicht mehr sehen!

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