An der Mündung der Jeetzel in die Elbe liegt die Kleinstadt Hitzacker. Gerade einmal 4.500 Einwohner hat die Gemeinde, zu der aber außer der Kernstadt auch noch elf weitere Ortsteile gehören.

An der Mündung der Jeetzel in die Elbe liegt die Kleinstadt Hitzacker. Gerade einmal 4.500 Einwohner hat die Gemeinde, zu der aber außer der Kernstadt auch noch elf weitere Ortsteile gehören.

Die nordöstliche Spitze Niedersachsens bildet das Wendland, ein teils flaches, teils mit niedrigen Hügelzügen ausgestattetes Gebiet östlich der Lüneburger Heide. Am nördlichen Rand fließt die Elbe, die hier entweder von flachen Auen begleitet wird oder von Hügeln, die teilweise durchaus spürbare Erhebungen darstellen. Ok, nichts Alpines zwar, aber immerhin genug für eine weite Sicht auf das Flußtal.

Sehenswürdigkeiten bietet aber nicht nur Lüneburgs Zentrum, sondern auch die nähere Umgebung. Am Rand der Innenstadt steht zum Beispiel Kloster Lüne, ein 1172 gegründetes Benediktinerinnenkloster, das nach Einführung der Reformation in ein adeliges Damenstift umgewandelt wurde.

Lüneburg ist bisher hier im Blog noch nicht aufgetaucht. Ich war aber vor ein paar Jahren schon mal in der Stadt, an einem grauen Apriltag mit leichtem Nieselregen. Kein Wetter also, bei dem eine Stadt normalerweise glänzen kann. Aber Lüneburg konnte schon bei dem Schietwetter seine außergewöhnliche Schönheit nicht verbergen. Wenn aber, wie heute, die Sonne scheint und der rote Backstein so richtig leuchtet, kann man sich gar nicht sattsehen.

Lüneburg ist für mich ja eine der schönsten Städte Deutschlands. Ehe ich aber den Detailbeweis antrete, warum das so ist, hier mal vorab ein paar Stadtansichten von weit oben.

Lauenburg liegt am rechten (nördlichen) Elbufer und gehört damit zu Schleswig-Holstein. Offenbar weiß man in der Stadt sehr genau, wie man sich die Sympathie des Reisehasen erobert.

Artlenburg, ein kleines Örtchen von etwa 1.700 Einwohnern, liegt an der Stelle, an der die Alte Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck die Elbe überquerte.

Erster Reisetag 2025! Nach sechs Monaten Herbst- und Winterpause wird’s nun aber Zeit. Die Reise geht nach Norden, und sie geht gut los: Gleich in der ersten Wiese nach der Autobahnausfahrt Thieshope sitzt ein großer Feldhase. Da haben wohl die Heidehasen (das entsprechende Werk von James Krüss, den Sängerkrieg der Heidehasen, setze ich mal als bekannt voraus) wohl ein Empfangskomitee geschickt. 🐇🙂

Neuvorstellung: Der November-Band behandelt Sankt Gallen und die Ostschweiz. Die Kantone Thurgau, St. Gallen, Appenzell (IR und AR) und Glarus sind zwar nicht die meistbesuchten Gegenden der Schweiz, aber eine Reise dorthin lohnt sich dennoch: Zwischen Bodensee und den Bündner Alpen liegen schöne Landschaften, hübsche Städtchen, viel Historisches und viel Sehenswertes. Und Liechtenstein habe ich auch aufgenommen; die (wenigen) Fußballclubs des Fürstentums spielen ja eh in den Schweizer Ligen, und für einen eigenen Band wäre Liechtenstein mit seiner Größe von 0,0625 Saarland einfach zu klein.

Nach einem ziemlich üblen Festplatten-Crash (Leute, macht immer brav Backups!) habe ich in der Albumreihe ein wenig Rückstand, hole den aber tapfer auf. Hier kommt mit leichter Verspätung der Oktober-2024-Band der Albumreihe, die darin schon zum fünften Mal in den ostdeutschen Bundesländern Station macht: Nach Thüringen (#6), Lausitz (#11), Sachsen-Anhalt (#17) und Brandenburg/Berlin (#27) steht nun Sachsen auf dem Programm.
