Cork

Cork (Corcaigh) ist die drittgrößte Stadt Irlands, mit etwas mehr als 200.000 Einwohnern. Daß es eine Großstadt ist, habe ich gestern schon gespürt, als ich in der Rush Hour angereist bin, was so etwas wie eine Lektion Linksverkehr für Fortgeschrittene war, obwohl ich nicht einmal ins Stadtzentrum hinein mußte (das B&B ist, aus genau diesen Gründen, etwas außerhalb). Ging aber alles gut. Und es geht ohnehin deutlich gesitteter zu als z.B. auf dem Péripherique um Bordeaux.

Cork liegt am River Lee, der hier kurz vor seiner Mündung, wie viele andere irische Flüsse auch, trotz der überschaubaren Länge von 55 Kilometern eine beachtliche Breite erreicht hat.

Der Fluß teilt sich im Stadtzentrum in zwei Arme, so daß die Innenstadt auf einer Flußinsel liegt. Der südliche Arm ist etwas schmaler. Im Hintergrund sieht man die neugotische St. Finn Barre’s Cathedral.

Ebenfalls neugotisch und ebenfalls direkt am Flußufer steht die katholische Holy Trinity Church.

Die Hauptstraße durchs Zentrum ist die breite St. Patrick’s Street.

Hier stehen einige repräsentative Gebäude wie das ehemalige Kaufhaus Debenhams, das seit 2020 geschlossen ist, weil die Kaufhauskette insolvent ist und alle Läden dichtgemacht hat, nicht nur in Cork.

Sehenswert ist auch die Crawford Art Gallery.

Und natürlich viele der Straßen im Zentrum, mit zahlreichen Läden, Restaurants und Pubs.

Viel zu sehen gibt es hier also schon. Trotz allem finde ich zu der Stadt irgendwie keinen richtigen Zugang. Nicht daß sie häßlich wäre, aber außergewöhnlich hübsch finde ich sie nun auch nicht. Immerhin werden einige der nicht so schönen Ecken durch sehr gelungene Wandgemälde verschönert.

In Teil 2 folgen nun noch ein paar weitere Bilder aus Cork.

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