Lackenradweg (4)

Das letzte Stück des Lackenradweges führt am Ostufer des Neusiedler Sees entlang, allerdings mit etwas Abstand, weil die direkte Uferzone mit ihrem Schilfgürtel als Naturpark geschützt ist.

Die Landschaft läßt sich aber auch vom Radweg aus genießen. Vorne rechts (vor dem Grasdtück in der Mitte) sieht man übrigens einen sehr seltenen Wiesenvogel. Jedenfalls dachte ich das, bis ich skeptisch wurde, weil sich das Vieh minutenlang kein bißchen bewegt hat. Bei genauer Betrachtung: Es ist ein Stück Holz. Oder vielleicht doch der Steppenkiebitz, der bei Gefahr minutenlang reglos sitzenbleibt, bis man ihn für ein Stück Holz hält. Wer weiß. Ornithologen vermutlich, aber das werde ich in diesem Leben nicht mehr.

Da allerdings war ich mir dann doch sehr sicher: Gänse! Und ja, sie haben sich bewegt. Die Gänse machen im Oktober hier am Neusiedler See in großer Zahl Rast auf dem Weg in die Winterquartiere.

Südlich von Podersdorf hat man in der Nähe des Seeufers einen hohen Aussichtsturm errichtet, der nochmal eine schöne Sicht auf die Landschaft und den Neusiedler See bietet.

Alles in allem: Eine wunderschöne Radtour. In Zahlen: 55,5 km bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,9 km/h. Angesichts des Gegenwindes auf den ersten 20 Kilometern finde ich das sehr zufriedenstellend, und außerdem ging’s ja heute nicht um Renntempo. Sitzen wird morgen trotzdem zur Herausforderung werden; das geliehene Rad war zwar super, aber der Sattel eben doch ungewohnt. Auf den kompletten 55,5 Kilometern Strecke sind übrigens genau 24 Höhenmeter zustandegekommen. Die Pannonische Tiefebene ist tatsächlich, was ihr Name verspricht: Eine Ebene…

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