Carolinensiel und Wittmund

Carolinensiel ist nach Sophie Caroline benannt, der Ehefrau des Ortsgründers, des ostfriesischen Grafen Georg Albrecht.

Der Sielort liegt am Unterlauf der Harle, die von Wittmund kommt und hier trotz lediglich 13 Kilometern Länge schon eine beachtliche Breite hat. Im Museumshafen liegen einige alte Boote. Es sind in der Region verbreitete Bootstypen, wie Ewer oder Tjalk, für den Transport von Waren bestimmt und mit sehr wenig Tiefgang, damit die oft flachen Kanäle und Küstengewässer befahren werden konnten.

Am Denkmal, aufgestellt zum 275. Geburtstag des Ortes im Jahr 2005, macht es sich der Reisehase erstmal gemütlich.

Die Deichkirche von Carolinensiel heißt so, weil sie oben auf der Deichkrone steht. Der Turm ist niedriger ist als das Kirchenschiff (und momentan auch eingerüstet). Die Stürme hier an der Küste können ja auch mal heftiger ausfallen.

Auch Wittmund, die Stadt im Hinterland, hat eine alte Pfarrkirche: St. Nicolai (1775/76). Ihr hat man einen etwas höheren Kirchturm spendiert.

Und es gibt ein Gebäude, das wie ein Schloß aussieht, aber keines ist, sondern das 1899-1901 errichtete Kreishaus des Landkreises Wittmund.

Das Kriegerdenkmal ziert eine sehr hübsche Germania. Sie ist deutlich eleganter als die walkürenhafte Germania auf dem Niederwalddenkmal, die doch sehr stämmig und muskelbepackt dort oben steht.

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