Gurktal

Die heutige Rundtour startet im Gurktal, einem Flußtal im nördlichen Kärnten.

Wie gestern geschrieben leiten sich die Ortsnamen von Hermagor und Paternion von Heiligennamen ab. Bei Gurk… ist das anders. Auch wenn ein St. Gurkius oder eine St. Gurka natürlich schon einen gewissen Charme hätten. Aber der Ortsname Gurk kommt vom Flußnamen, und der bedeutet etwa sprudeln oder (deutlicher verwandt) gurgeln. Eine Heilige hat der Ort Gurk aber auch: St. Hemma, Kärntens Volksheilige und Schutzpatronin, die hier ein Kloster stiftete. Sie ist im Dom zu Gurk bestattet, einer romanischen Basilika.

Ein paar Kilometer weiter liegt Straßburg mit einem für die Region üblichen Hauptplatz.

Hier errichteten die Bischöfe von Gurk ein Schloß auf einem hohen Felsen über dem Flußtal.

Angesichts der zu erwartenden Aussicht klettert der Reisehase natürlich sofort den Berg hinauf. Et voilà:

Aus dem Gurktal geht es dann über schmale Gebirgsstraßen durch die Gurktaler Alpen in Richtung Murtal. Auf dem Weg liegt Metnitz mit einer Totentanzdarstellung an einer Kapelle.

Daß die Bilder so gut erhalten sind, hat einen ganz profanen Grund: Es sind Rekonstruktionen, aus jüngerer Zeit. Die mittelalterlichen Originale sind im Museum.

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