Althofen und Treibach

Nachdem der Reisehase heute schon in Straßburg, Murau und Friesach auf diverse Berge geklettert ist, um die Aussicht zu genießen, kommt’s auf einen mehr auch nicht mehr an: Althofen also. Auf geht’s.

Ich brauche ein wenig, bis ich die Orte auseinandersortiert bekomme. Althofen heißt die gesamte Stadt, und der alte Ortskern oben auf dem Berg ebenfalls. Treibach liegt unten im Tal, wo auch die Industrie angesiedelt ist. Hier steht zum Beispiel das Rathaus der Stadt, das… nun ja… ich sag’s mal so… nicht unbedingt als pittoresk durchgeht.

Der alte Stadtkern von Althofen schafft das schon eher.

Von oben bietet sich eine weite Sicht von den Karawanken im Süden bis zu den Gurktaler Alpen im Norden.

Unten im Tal liegt der Stadtteil Treibach, ein industriell geprägter Vorort mit eher modernen Gebäuden wie z.B. das eben schon gezeigte Rathaus.

Die Grundlage für die hiesige Industrie waren Eisenwerke, die schon im Mittelalter produzierten. Später kamen weitere Fabriken hinzu, zum Beispiel die chemischen Werke Treibacher Industrie AG, gegründet von dem aus Althofen stammenden Carl Auer von Welsbach. Der hatte den Wolfram-Faden für die Glühlampe erfunden und noch einige andere Dinge, zum Beispiel eine spezielle Art der Gaslampe oder den Feuerstein fürs Feuerzeug. Außerdem entdeckte er vier chemische Elemente und erfand die Marke Osram. Sein Denkmal steht vor dem Rathaus der Stadt.

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