Bad Arolsen

Schlußpunkt der Tour durch Westfalen ist Bad Arolsen, auch wenn der Ort natürlich nicht mehr zu Westfalen, sondern heute zu Hessen gehört und bis 1929 noch Hauptstadt des Fürstentums bzw. Freistaates Waldeck-Pyrmont war.

Die Stadt ist unbedingt sehenswert, allein schon wegen des Barockschlosses, der Residenz der Fürsten von Waldeck-Pyrmont. 1710 begann man mit dem monumentalen Bau, und nur hundert Jahre später, 1810, war das Schloß fertiggestellt. Da hat der BER ja noch ein wenig Luft…

Das Zentrum der Stadt ist, typisch für die Barockzeit, auf planmäßigem Schachbrettmuster angelegt. Das sieht man am geraden Verlauf der Hauptachsen, wie hier der Schloßstraße.

Auch sonst bietet die Stadt viel Repräsentatives, z.B. das Rathaus. Es steht direkt an der Großen Allee.

Die Große Allee wurde um 1670 angelegt und ist etwa 1,6 Kilometer lang. Mit ihren fast 1.000 Eichen ist sie von beeindruckender Größe.

Fast schon bescheiden wirkt da die Stadtkirche, auf einem Platz in der Mitte der zentralen Hauptstraße durch das Zentrum.

Zwei große Künstler stammen aus Arolsen: Der Maler Wilhelm von Kaulbach, in dessen Geburtshaus heute das Stadtmuseum untergebracht ist…

…und der klassizistische Bildhauer Christian Daniel Rauch, dessen kranzwerfende Viktoria zu meinen Lieblingswerken zählt (zu bewundern in Berlin in der Alten Nationalgalerie). In Arolsen ist im Marstall des Schlosses das Rauch-Museum untergebracht.

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