Lüneburger Heide

In der Südheide bin ich ja schon gewandert. Heute folgt nun eine Wanderung in der zentralen Heide, am Wietzer Berg.

Was aber nicht heißt, daß hier viele Höhenmeter zusammenkämen. Der Wietzer Berg, stolze 102m hoch, erhebt sich nur minimal aus der flachen Heidelandschaft.

Am, nun ja, Gipfel steht der Löns-Stein, das Denkmal für Hermann Löns, den Heidedichter. Er wurde zwar in Westpreußen geboren, lebte aber lange in der Heide und beschrieb die Landschaft immer wieder in seinen Werken. Daher ist sein Name mit der Heide heute quasi untrennbar verbunden. Und die Heidehasen kommen in seinem Werk übrigens auch vor (“Mümmelmann”). Im September 1914 fiel Löns, der sich mit 48 Jahren noch als Freiwilliger gemeldet hatte, in den Schlachten an der Marne.

In der Heide gibt es auch zahlreiche Hügelgräber und Steingräber. Der Linde-Stein sieht auch so aus, ist aber ein Nachbau, der an den Heimatforscher Richard Linde erinnert.

Der zweite Teil des Rundweges führt dann leider nicht mehr durch die Heide, sondern etwas langweilig über schnurgerade Asphaltwege am Feldrand entlang. Da bleibt dann Zeit, sich um die Tierwelt am Wegesrand zu kümmern.

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