Bundenbach

Bundenbach liegt nördlich von Kirn auf den Hunsrückhöhen oberhalb des Hahnenbachtals.

Der Ort war lange Zeit eines der Zentren des Schieferbergbaus hier in der Region. Das Bergwerk Herrenberg wurde nach seiner Schließung in ein Besucherbergwerk umgewandelt.

Vom Bergwerksstollen aus führt eine kurze Wanderung (etwa 7,5 Kilometer) zur Schmidtburg und dann durch das Tal des Hahnenbachs zurück.

Bundenbach ist kein Neuland für mich; hier war ich mal während eines Ferien-Zeltlagers, das meine Heimatgemeinde veranstaltete. Das ist allerdings schon ein paar Jahrzehnte her (damals also noch ohne Reisehase), und allzuviel ist von den zehn Tagen nicht hängengeblieben. Ich kann mich aber noch an Schnitzeljagden, Lagerfeuer und Nachtwanderungen erinnern. Außerdem sind wir häufiger mal zur Schmidtburg hinaufgegangen; der Zeltplatz lag auf einer Wiesenfläche unterhalb der Burg, die zwar auf einem Bergrücken liegt, aber nicht an der höchsten Stelle der Gegend, sondern eher unten im Talkessel in einer Schleife des Hahnenbachs.

Die Gebäudegruppe auf dem Bergrücken dahinter ist die Altburg, eine rekonstruierte keltische Siedlung, die auch besichtigt werden kann.

Die Schmidtburg war ursprünglich Sitz der Wildgrafen, eines aus dem Nahegau stammenden Adelsgeschlechtes, und später im Besitz der Trierer Fürstbischöfe. Die Ruine besteht aus einer Oberburg und einer Unterburg, die durch Mauern verbunden sind. Insgesamt erstreckt sich die Anlage auf fast 200 Meter Länge. Da gibt’s dann viele Photo-Motive.

Der Rückweg führt am Hahnenbach entlang und dann über die ehemalige Trasse einer Bergwerksbahn zurück zum Start. Bis in die frühen 50er Jahre bestand hier ein Blei- und Zinkbergwerk, und die abgebauten Erze wurden über Schienen zu einer Verladestation im Tal gezogen. Dafür wurden auch einige Tunnel in den Berg geschlagen, durch die heute der Wanderweg führt.

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