Halde Rheinelbe

Rheinelbe war ein Bergwerk in Gelsenkirchen-Ückendorf; die Schachtanlagen waren bis 1961 aktiv. Heute hat sich neben einer Maschinenhalle von den Tagesanlagen nur die große Halde erhalten, eine wichtige Landmarke im Ruhrgebiet.

Die Halde Rheinelbe liegt gerade noch so auf Gelsenkirchener Gebiet. Man kann aber auch von Bochum (bzw. von Wattenscheid, was definitiv nicht dasselbe ist! Fragt mal einen Wattenscheider!) hinaufgehen. Der Weg führt zunächst am Hang entlang.

Die letzten Höhenmeter kann man dann auf direktem Weg über eine Treppenanlage meistern.

Oben angekommen hat man eine großartige Rundumsicht auf das zentrale Ruhrgebiet.

So blickt man auf den Osten Gelsenkirchens und sieht unter anderen die Arena auf Schalke.

In die andere Richtung liegt Wattenscheid mit dem Lohrheidestadion.

Die SG 09 Wattenscheid, vom legendären Textilfabrikanten Klaus Steilmann gefördert, spielte vier Jahre in der Bundesliga und kämpft aktuell in der Regionalliga, alerdings momentan weniger um Punkte als vielmehr gegen eine Insolvenz, die sich mit sehr langem Anlauf ankündigte.

Auch Wattenscheid hatte natürlich seine Bergwerke: Von der Zeche Holland steht unter anderem noch das Fördergerüst von Schacht IV.

Oben auf der Halde führt die Treppe zur “Himmelsleiter”, einer Skulptur von Herman Prigann, die aus silbern bemalten Betonblöcken besteht, was bestimmt etwas aussagen möchte.

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