Bochum

Da bin ich nun endlich wieder in einer meiner Lieblingsregionen: Im Ruhrgebiet!

Ja, auch so kann’s da aussehen. Das ist Haus Langendreer im gleichnamigen Bochumer Stadtteil. Aber natürlich fehlt hier in der Stadt auch sowas nicht.

Ich tauche also wieder ins Ruhrgebiet ein, dieses Mal eher im Osten des Reviers: Bochum, Herne, Castrop-Rauxel. Herbert Grönemeyer, dessen sonstiges Schaffen ich musikalisch und textlich ganz furchtbar finde, hat der Stadt eine echte Hymne geschenkt. “Bochum” ist ein herausragender Song.

Quizfrage: Wo ist er geboren?

Nein. In Göttingen.

“Du bist keine Schönheit. Vor Arbeit ganz grau”. Das ist nicht falsch, galt aber in den 80ern, als der Song entstand, noch mehr als heute. Denn das Zentrum hat sich in den letzten Jahren doch herausgeputzt.

An manchen Plätzen strahlt die Innenstadt sogar fast dörfliche Idylle aus, wie hier an der Pauluskirche.

Zu den bedeutendsten Museen Deutschlands zählt das Deutsche Steinkohlemuseum.

Im Stadtpark stehen die monumentalen Stahlskulpturen von Richard Serra.

Und sehr hübsch ist auch das Planetarium.

Ich zucke ja immer zusammen, weil die Verwechslung von Planetarium und Sternwarte böse Folgen haben kann (Insider; Gruß an den betreffenden Leser), aber hier steht’s glücklicherweise dran.

Anne Castroper (dt.: An der Castroper Straße) steht das Ruhrstadion des VfL Bochum. Als es 1979 eröffnet wurde, war es das modernste Bundesliga-Stadion des Landes, ein reines Fußballstadion mit den prägnanten wuchtigen Beton-Strebepfeilern auch von außen einmalig. Es gefällt mir immer noch sehr gut.

Der VfL ist seit langem die Nummer Drei im Pott, klar hinter Schalke und Dortmund, aber vor MSV, RWE, RWO und all den anderen. Früher war der VfL mein Zweitverein in den Jahren, in denen Arminia nicht in der Bundesliga spielte. Also durchaus häufig, vor allem nach 1985. Heute spielen beide in der 2. Liga, und ich hoffe, sie können sich dort halten. Glückauf, VfL!

Apropos Glückauf: Eines der schönsten Industriedenkmäler Bochums steht ganz am Rand des Stadtgebietes, an der Stadtgrenze nach Herne: Der Malakowturm von Schacht 1 der Zeche Hannover, einem damals im Besitz von Alfred Krupp befindlichen Bergwerk. Hier ist heute ein Standort des Westfälischen Industriemuseums.

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