Leckermoos und Ringkogel

Wanderung: Vom Leckermoos auf den Ringkogel und zur Schwarzalm. Etwa 15 Kilometer bei etwa 800 Höhenmetern (der Ringkogel ist 1668m hoch; das Leckermoos liegt auf 856m Höhe).

So der Plan für diesen sonnigen und warmen Pfingstsonntag. Der Weg fängt auch schön an, zunächst als Fahrweg mit moderatem Anstieg, dann als schmaler Pfad durch den Wald steil hinauf. Stellenweise bieten sich im Anstieg schon schöne Aussichten.

Leider ist “durch den Wald” zunehmend wörtlich zu nehmen, denn zunächst liegen einzelne Bäume quer, dann ganze Gruppen, und schließlich ist gar kein Vorwärtskommen mehr möglich. Da scheint wohl irgendwann ein heftiger Sturm gewütet zu haben, und der Weg ist im steilen Gelände nicht mehr auszumachen. Ich durchquere noch drei, vier größere querliegende Fichten, beschließe dann aber, daß meine Arme und Beine jetzt ausreichend zerkratzt sind. Also Abbruch und den gleichen Weg zurück. Da bin ich immerhin schon auf etwa 1400m Höhe hinaufgekrabbelt. Aber es bringt nichts; das hier ist ja schließlich ein Hasenblog und kein Steinbockblog.

Eine Sehenswürdigkeit bietet die Rest-Wanderung (8,52km in 2:14,15h werden es schließlich) aber doch noch: Das Leckermoos, ein Hochmoor im Talkessel. Hier wurde mal Torf abgebaut, später aber die Landschaft renaturiert, so daß hier nun eine geschützte Moorlandschaft existiert, in der sehr viele seltene Tier- und Pflanzenarten leben.

Das eigentliche Hochmoor sollte nicht betreten werden, um die hoch empfindliche Landschaft nicht zu stören. Aber Wege führen außen herum, und stellenweise sind auch Bohlenwege ins Moor hineingelegt.

Ein Lehrpfad mit Schautafeln liefert weitere Informationen. Und wenn man die Grau-Erle schön mit Bindestrich schreibt, lesen bzw. betonen das kleine Jungen (Name der Red. bekannt) auch nicht falsch und niemand macht sich drüber lustig.

Der Rest des Tages besteht dann aus Dingwn, die viele Leute sowieso eher unter Urlaub verstehen: Ausruhen. Wellness. Sauna.

Notiz an mich: Bepanthen-Creme nachkaufen. 😉

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