Suhl

Suhl ist die zentrale Industrie- und Bergbaustadt des Thüringer Waldes, mit bedeuenden Betrieben der Metall- und Rüstungsindustrie: Die Stadt war zu DDR-Zeiten zentrale Waffenschmiede des Landes. Außerdem wurden hier Motorräder und Mofas der Marke Simson hergestellt.

Das heutige Zentrum Suhls ist größtenteils in der Nachkriegszeit entstanden, großzügig angelegt, mit breiten Straßen und großen Plätzen. Am Herrenteich ist in einem Fachwerkgebäude das Suhler Waffenmuseum untergebracht.

Vor dem Museum: Ein laut Inschrift “Suhler Original” mit langer Flinte – und Hase. Der kriegt direkt mal noch einen zweiten Hasen dazugesetzt.

Ein kleines altes Zentrum gibt es auch, entlang dem Steinweg…

…zwischen Kreuzkirche…

…und Rathaus…

…am Marktplatz.

Mit Fachwerk auch hier.

Das neue Rathaus steht ein paar Meter weiter, ein Bau aus den 50er Jahren.

Vier große Wohnblöcke stehen zwischen der Innenstadt und dem Domberg, dem Suhler Hausberg. Sie bilden so etwas wie ein Symbol für die Architektur der Stadt, die in der DDR-Zeit stark umgestaltet wurde und bis auf den oben gezeigten Steinweg kaum noch alte Bausubstanz aufweist. Restauriert und farbenfroh bemalt spiegeln sie sich nun schön im Wasser des Herrenteiches.

Und nur zur Sicherheit: Ich kann noch bis vier zählen. Der vierte Block steht rechts.

Behält immer den Überblick: Reisehase.

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