Rund um Luxemburg

Da ich zum Mittagessen in Luxemburg-Stadt sein möchte, lege ich die heutige Tour um die Hauptstadt herum.

Mersch, nördlich der Hauptstadt gelegen, ist eine Kleinstadt, die noch Reste eines Schlosses besitzt und ansonsten im Ortsbild schon deutlich an Lothringen erinnert.

Der Reisehase kann hier auf dem Drachen reiten wie einst Bastian Bux auf Fuchur.

Im Hintergrund der Ale Tuerm, der Alte Turm, der zu dem gehört, was auf Luxemburgisch Kuckeswäertes heißt. Ich liebe diese Sprache, die so wunderbar nah am moselfränkischen Saarländisch ist. 

Ein Stadtteil der Hauptstadt heißt Bonnevoie bzw. Bonneweg; der Name ist fast das Einzige, was übriggeblieben ist vom hiesigen Kloster “Bona Via” der Zisterzienserinnen, das um 1200 gegründet wurde.

Im Klosterhof (Cour du Couvent) steht noch dieser Torbogen, der allerdings aus jüngerer Zeit stammt.

Bonneweg ist ansonsten eine typische Vorstadt und gehört wohl eher nicht zu den ganz teuren Vierteln. Direkt daneben liegt das Bahnhofsgebiet mit zwei Rotunden.

Am Bahnhof wird gerade gebaut, und das Ausmaß der Baustelle läßt vermuten, daß das Bauprojekt Luxemburg 21 heißen könnte. Dann aber ohne Wutbürger und Baumschützer.

Nach Süden folgt mit Hesperange eine Gemeinde aus dem Umland, die inzwischen mit Luxemburg zusammengewachsen ist. Der Ort entstand um eine Burg auf einem Felsen über dem Tal der Alzette. Ein Rest der Burg steht noch.

Von oben blickt man auf das kleine Zentrum des Ortes mit der Pfarrkirche, die an einer Kreuzung zweier stark befahrener Straßen steht.

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