Mare à Goriaux

Das Mare à Goriaux ist ein großer See in der Nähe von Arenberg.

Genaugenommen handelt es sich nicht um einen See, sondern um eine Pinge: Das sind Geländesenken, die durch bergbaubedingte Absenkungen des Geländes entstehen. Der See bildete sich dann, als sich die Senke mit Wasser füllte. Mit einer Fläche von 90 Hektar ist der See, pardon, die Pinge von beachtlichen Ausmaßen. Allerdings ist sie im Schnitt nur gut einen Meter tief. Seit 1982 Naturschutzgebiet, leben hier inzwischen zahlreiche seltene Vogelarten.

Und man begegnet Wildschweinen, wie ich beim Abstieg von der Bergehalde Nr. 171, die sich am Rand des Sees befindet, feststellen durfte. Wir haben aber beide Abstand gehalten (ich sowieso. Bin ja schließlich nicht Obelix).

Die Halde gehörte zum nahen Bergwerk Arenberg. Sie ist heute teilweise bewachsen (Birken fühlen sich hier offenbar wohl).

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