Südlich von Wexford, in Richtung der Südostspitze Irlands, liegt das kleine Örtchen Rosslare. Bekannt ist es für den Fährhafen Rosslare Harbour, der aber ein paar Kilometer entfernt angelegt wurde.

Südlich von Wexford, in Richtung der Südostspitze Irlands, liegt das kleine Örtchen Rosslare. Bekannt ist es für den Fährhafen Rosslare Harbour, der aber ein paar Kilometer entfernt angelegt wurde.

Der County Wexford bildet die südöstliche Ecke Irlands und nimmt hier das gesamte Gebiet zwischen Arklow (County Wicklow) an der Ostküste und Waterford im Süden ein. Ein paar Orte im County hatte ich auf der Tour letztes Jahr schon besucht, unter anderem die Zisterzienserklöster Dunbrody und Tintern Parva, aber für den gleichnamigen Hauptort war da keine Zeit geblieben.

Wie im vorangegangenen Beitrag zu New Ross erwähnt, gingen auch von hier zahlreiche Iren in die Emigration, vor allem in die USA, und das nicht nur, wenn sie Kennedy hießen und auch nicht nur während der furchtbaren Jahre der Großen Hungersnot.

New Ross liegt ganz im Süden der Insel, am hier schon sehr breiten River Barrow, dem zweitlängsten Fluß Irlands (nach dem Shannon).

Arklow ist eine Kleinstadt an der irischen Ostküste und hier einer der größeren Orte, von den County-Hauptstädten Wicklow und Wexford mal abgesehen. Arklow liegt etwa auf halbem Weg zwischen den beiden.

Die ersten drei Nächte dieser Tour hat der Reisehase in Malahide verbracht, einem hübschen kleinen Küstenort nördlich von Dublin.

Das südliche Ende der Bucht von Bray markiert der Bray Head, ein etwa 240 Meter hoher Felsen mit einer grandiosen Aussicht.

Bray ist ähnlich wie Dún Laoghaire ein Seebad, liegt aber schon nicht mehr an der Dublin Bay, sondern weiter südlich an einer breiten Bucht. Bray bietet einen langen Kiesstrand, an dem eine hübsche Uferpromenade entlangführt.

Von Dún Laoghaire kann man entlang der Küste in Richtung Süden wandern, bis Dalkey zum Beispiel.

Die Südseite der Dublin Bay ist heute fast vollständig bebaut; von Dublin fährt man mit dem Zug durch die verschiedenen Vorstädte (Sandymount, Blackrock…) und kommt schließlich nach Dún Laoghaire, einem Seebad, das zu Zeiten der Engländer noch Kingstown hieß, ein Name, den die Iren – ebenso wie in Cobh (Queenstown) – unmittelbar nach der Unabhängigkeit in etwas Vernünftigeres geändert haben.
