Da bin ich wieder, nach neun Wochen Zwangspause. Zwar ist der Reisehase noch nicht zurück, aber immerhin schon mal der Tagestourenhase.

Da bin ich wieder, nach neun Wochen Zwangspause. Zwar ist der Reisehase noch nicht zurück, aber immerhin schon mal der Tagestourenhase.

Vom Nationalparkzentrum wandere ich über den Hochuferweg bis nach Sassnitz. Das sind etwa zehn Kilometer, für die ich wegen der zahllosen Photo-Halte mehr als drei Stunden brauche. Und obwohl der Himmel leider etwas bedeckt ist und nur zwischenzeitlich mal kurz die Sonne herauskommt, ist es ein sehr, sehr schöner Wanderweg. Immer wieder gibt es Ausblicke auf die Küstenlandschaft und die Kreidefelsen.

Der nordöstliche Teil der Insel Rügen ist der Nationalpark Jasmund mit weiten ursprünglichen Buchenwäldern und den bekannten Kreidefelsen.

Eigentlich stand für diesen Donnerstag die Insel Rügen auf dem Programm. Aber die Meteorologen hatten erstaunlicherweise mal recht, der angekündigte Sturm kam tatsächlich, und nachdem schon im Inselinneren, in Bergen, ein ziemlich kräftiger Wind wehte, wollte ich gar nicht erst bis zur Küste weiterfahren, mich dort an den Rand einer 120 Meter hohen Klippe stellen und das Schicksal des Fliegenden Robert teilen. Für einen Rundgang durch Bergen hat es aber noch gereicht.

Zu Greifswald gehört auch der kleine Ort Wieck, direkt an der Mündung des Ryck in die Dänische Wiek, einer Ostseebucht, die zum Greifswalder Bodden (zwischen Rügen und Usedom) zählt.

Eldena ist heute ein Stadtteil von Greifswald und liegt direkt an der Ostsee, am südlichen Ufer der Meeresbucht namens Dänischer Wiek. Gegründet wurde Eldena 1199 durch den auf Rügen regierenden Fürsten Jaromar I. Er stiftete ein Kloster, das er „Hilda“ nannte, und siedelte hier Zisterziensermönche an, die aus Esrom in Dänemark kamen.

Stralsund zum Dritten. Vom Hafen sind es nur wenige Schritte bis zur Stadtmitte.

Nach vier Tagen in Rostock geht die Fahrt am Mittwoch weiter ostwärts, von einer Hansestadt in die nächste: Stralsund steht auf dem Programm.
