Donauversickerung

Die Donau hat in Immendingen seit dem Zusammenfluß von Breg und Brigach bei Donaueschingen etwa 30 Kilometer zurückgelegt und ist schon ein ansehnlicher Fluß.

Dann aber trifft sie auf eine Kalk-Gesteinsschicht, die so porös ist, daß das Wasser hier in den Untergrund abfließt. Wenn der Fluß viel Wasser führt, versickert nicht alles. An mehr als der Hälfte der Zeit aber verschwindet die Donau hier vollständig. Zunächst wird der Fluß flacher…

…dann kann man schon im Flußbett über die Kiesbänke hüpfen…

…dann sind’s nur noch Pfützen…

…und dann ist sie weg, die Donau. Dieses einmalige Naturschauspiel ist schon sehr faszinierend, auch weil das Ganze auf einer Strecke von nur etwa 200 Metern passiert.

Das Wasser kommt, wie man durch Färbung des Wassers herausgefunden hat, weiter südlich im Aachtopf wieder ans Tageslicht. Es fließt von dort in Richtung Bodensee – die obere Donau ist also faktisch ein Nebenfluß des Rheins, zumindest wenn sie komplett trockenfällt wie aktuell.

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