Digoin

Digoin liegt im Süden des Burgund, dessen Grenze hier auf weiten Strecken von der Loire gebildet wird. Auf der anderen Flußseite ist bereits das Département Allier, und das gehört schon zur Auvergne.

An Reisetag Nummer sieben hat sich auch das Wetter geändert: Nach sechs Tagen mit herrlichem Sonnenschein folgt nun ein Tag mit Dauerregen. Das passiert sogar dem Reisehasen ab und zu. Das geplante Tagesprogramm absolviert er dennoch und startet damit an dieser Brücke. Es ist die Hauptattraktion von Digoin.

Die sieht erstmal gar nicht so besonders aus. Das Spezielle daran sieht man erst beim Näherkommen:

Es ist eine Kanalbrücke. Hier wird seit 1837 der Loire-Seitenkanal über die Loire geführt. Eine ähnliche Konstruktion, auch an der Loire, hat der Reisehase vor Jahren schon mal besucht. Die Brücke in Briare ist aber noch etwas prunkvoller gestaltet.

Blick von der Brücke auf die Loire, die nach den umfangreichen Niederschlägen der letzten Monate ziemlich viel Wasser führt.

Digoin ist seit dem Ancien Régime der Standort einer Steingutfabrik, und so gibt es im Ort auch ein Keramik-Museum. Das hat im Schaufenster eine Sammlung von Tellern mit Sportbezug zusammengestellt; die Olympischen Spiele in Paris werfen schon ihre Schatten voraus, auch hier weitab der Hauptstadt. Man beachte in der Bildmitte de Teller für den Judo-Club Sarreguemines!

Ansonsten bietet die Kleinstadt nicht allzuviel Aufregendes. Am Rathaus erfährt man, daß es genau 609 Kilometer sind bis nach Gerolstein, die Partnerstadt in Deutschland.

Und die Pfarrkirche stammt unverkennbar aus dem 19. Jahrhundert.

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