Calau

Calau liegt zwischen dem Lausitzer Revier und dem Spreewald. Das kleine Stadtzentrum ist schnell besichtigt: Sehenswert sind der Marktplatz mit Brunnen und Rathaus und die Backstein-Pfarrkirche.

Drei Figuren bevölkern den Mädchenbrunnen, der allerdings nicht so richtig photogen ist, was auch daran liegen mag, daß da einfach drei etwas unmotiviert plazierte Figuren auf Säulen in einer Pfütze stehen. Die armen Mädchen wurden übrigens auch schon mal entwendet, konnten aber immer wieder zurückgeholt werden und sind jetzt angeblich sehr fest verankert.

Wer bei Calau an Tetsche und die Cartoons “Neues aus Kalau” denkt, die jahrelang fester Bestandteil im “Stern” waren, liegt nicht ganz falsch: Die Stadt ist die Heimat der Kalauer, also der mäßig witzigen Wortwitze. Die tauchen überall im Stadtbild in Form von Tafeln und kleinen Figürchen auf; durchs Zentrum ist ein Witzerundweg mit zahlreichen Stationen gelegt worden.

Und natürlich kann man sein Sportgelände, wenn man als Verein ESV Lokomotive heißt, “Lokschuppen” nennen. Diesen Kalauer kann sich aber guten Gewissens eigentlich nur Lok Calau leisten.

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