Neuss

Die Stadt am linken Rheinufer, gegenüber von Düsseldorf gelegen, veranstaltet mit dem Bürger-Schützen-Fest jedes Jahr das größte Schützenfest.

Und zwar nicht nur das größte am Niederrhein. Sondern weltweit.

Und das ist heute. Bzw. dieses Wochenende.

Den großen Festumzug am heutigen Sonntag habe ich zwar verpaßt, aber in der Stadt ist auch am frühen Abend immer noch viel los, und überall spielen Blasorchester.

Das ist natürlich eine prima Gelegenheit, sich der lokalen Spezialität zu widmen.

Altbier ist, im Gegensatz zu der faden Plörre aus Köln, richtig lecker. Auch das Frankenheim Alt, das hier aus Neuss stammt. Einziges Manko: Diese putzigen 0,2-Liter-Gläschen sind kaum größer als ein kleiner Reisehase. Warum wird das nicht in Gebinden seriöser Größe serviert?

Derart gestärkt geht es zum Stadtrundgang, denn der ist natürlich trotz des Festes ein fester Programmpunkt. Wobei ich 2013 schon mal hier war, zu einem der letzten Spiele im alten VfR-Stadion an der Hammer Landstraße, das kurz danach stillgelegt wurde und dessen alte Holztribüne man wenig später per Brandstiftung abfackelte. So sad.

Wo war ich? Ach ja, Stadtrundgang. Erstmal zum Quirinusmünster.

Hier steht auch das Denkmal für Joseph Kardinal Frings, den Sohn der Stadt, der als Kölner Erzbischof Beliebtheitswerte erreichte, von denen manche seiner Nachfolger nicht mal träumen durften.

Neuss hat auch einen großen Hafen.

Mit dem Clemens-Sels-Museum hat die Stadt auch eine bedeutende Kunstsammlung mit Schwerpunkt auf dem 19. Jahrhundert (Nazarener, Präraffaeliten, Symbolisten).

Noch moderner ist das Rheinische Landestheater.

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