Avesnois

Das Avesnois schließt sich nördlich an die Thiérache an und ist eine Grenzregion zu Belgien. Es gehört administrativ schon zur Region Nord, was man den Orten auch ansieht; das Stadtbild ähnelt den nordfranzösischen Städten wie Douai, Cambrai oder Béthune. Die größeren Orte wie Hirson oder Fourmies sind nicht wirklich schön, sondern versprühen einen eher spröden Charme.

Fourmies besitzt aber immerhin ein Theater von beachtlicher Größe, für ein Städtchen von 12.000 Einwohnern.

Den Namen hat die Gegend von Avesnes-sur-Helpe. Das Stadtzentrum besteht hier aus viel Backstein; die Häuser gruppieren sich um die große Collégiale.

Die ist im Innenraum noch viel dunkler als es das Bild hergibt; das Smartphone verstärkt das Restlicht. Man sieht in Wirklichkeit das Mittelschiffgewölbe gar nicht.

Die Geschichte der Region erzählt das am Rand der Innenstadt von Fourmies gelegene Écomusée de l’Avesnois, untergebracht in einer alten Textilfabrik.

Und noch ein Freilichtmuseum: Das Musée du Bocage in Sains-du-Nord zeigt ländliche Alltagskultur aus der Bocage, einer typisch nordfranzösischen Landschaft.

Ich bin immer versucht, den Ortsnamen als Seins-du-Nord (statt Sains) zu schreiben… Muß irgendwie mit Sigmund Freud zusammenhängen. 😉

Étrœungt ist nicht unbedingt sehenswert, gehört aber zu den Orten, von denen ich mich frage, wie man die korrekt ausspricht und wo solch ein Name herkommt (wie z.B. auch Quaëdypre oder Chaouilley).

Das Avesnois ist im Ganzen also nicht sehr spektakulär, aber dennoch lassen sich hübsche Ecken oder wenigstens ein prächtiger Himmel finden, so wie hier bei Montreuil-les-Dames, wo sich im Mittelalter ein Kloster… naja, usw., das kennt Ihr ja inzwischen. 😉

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