Krimmler Wasserfälle

An der Gerlosstraße liegen die Krimmler Wasserfälle, die mit einer Höhe von 385 Metern (in allerdings mehreren Kaskaden) zu den höchsten Wasserfällen Mitteleuropas zählen.

Den Stuibenfall drüben in Tirol fand ich allerdings etwas beeindruckender, was aber auch damit zusammenhängen kann, daß hier bei Krimml ganz schöner Trubel herrscht. Ein paar Andenkenbuden weniger würden dem Gesamteindruck sicher nicht schaden. Und man kassiert hier gut ab (erst fürs Parken, dann für den Zugang zum Wasserfall; angerechnet würde das Parken nur auf eine Ausstellung, die dann aber auch wieder extra kosten würde).

Nach Pasdieren der Kassa kommt man zunächst an den Unteren Fall und wird dabei hübsch naß. 

Der Hauptweg, der in Serpentinen am Berghang neben den Wasserfällen hinaufführt, ist breit, gut ausgebaut und stark frequentiert. Da er aber auch stellenweise ziemlich steil ist, nimmt der Trubel analog zur Kondition der Besucher von Kurve zu Kurve ab.

Und es gibt durchaus einige sehr schöne Aussichtspunkte. 

Im Bereich des Mittleren Falles:

Die Krimmler Ache oberhalb des Mittleren Falles:

Weiter oberhalb und etwas zurückgesetzt folgt noch der dritte Wasserfall, korrekterweise als “Oberer Fall” bezeichnet. 

Reisehase, rebellisch.

Für den Rückweg wähle ich einen Weg auf der anderen Seite der Fälle, der anfangs nur unscheinbar ausgeschildert ist und deshalb von kaum jemand begangen wird. Der Alte Tauernweg ist aber ein schon von Kelten und Römern genutzter Alpenübergang. Und es ist ein wunderschöner Saumpfad, der am Rand der Wasserfälle durch die Wälder hinab führt.

Statistik: 7,21km in 1:34h. Ca. 290 Höhenmeter. 9€ (+9,50€ Maut bei Anfahrt aus dem Zillertal).

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