Béthune

Béthune ist mit etwa 25.000 Einwohnern eine der wichtigeren Städte im Bassin Minier. Die Stadtgeschichte beginnt auch nicht erst mit der Industrialisierung; Béthune war schon im Mittelalter ein regionales Zentrum.

Daran erinnert die Grand’Place mit (von links nach rechts) Rathaus, Beffroi und der gotischen Kirche Saint-Vaast:

Die Gebäude sind aber nicht so alt, wie sie wirken. Und Schuld daran sind die Deutschen, die 1918 die Innenstadt Béthunes mit Granaten und Brandbomben fast vollständig dem Erdboden gleichmachten. Bis auf den Beffroi von 1388 stammen alle Gebäude am Platz also aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts und sind eher freie Rekonstruktionen im zeittypischen Art-Déco-Stil. Aber das Ensemble wirkt stimmig und gelungen.

Und nochmal in voller Pracht: Die ursprünglich aus dem 16. Jh. Stammende, 1924-27 errichtete Pfarrkirche Saint-Vaast mit ihrem 68m hohen Glockenturm.

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