Schruns

…klingt als Ortsname für deutsche Ohren (et probablement aussi pour les gens francophones – n’est-ce pas?) etwas eigenartig. Insbesondere dann, wenn man mit dem Nachbarort den Doppelnamen Schruns-Tschagguns bastelt.  

Ortsnamen wie Tschagguns, Nüziders, Gaschurn, Vandans, Damüls usw. zeugen davon, daß man sich in uraltem rätoromanischen Sprachgebiet befindet, auch wenn man die Sprache hier heute im Gegensatz zu Graubünden nicht mehr aktiv spricht. Aber besiedelt wurde die Gegend ursprünglich von Rätoromanen. 

Manches klingt aber auch weniger exotisch (nun, eventuell…), aber dafür schlicht niedlich:

Schruns ist das westliche Tor zum Montafon; von hier aus führt die Silvretta-Hochalpenstraße über die Bielerhöhe hinüber nach Galtür und ins Paznauntal in Tirol. 

Durch Schruns fließt die 24km lange Litz, die hier in die Ill mündet, und der Reisehase fragt sich, wie das hier wohl aussieht, wenn es mal ein paar Tage am Stück kräftig regnet…

Hotel und Parkplatz sind übrigens direkt am Ufer der Litz. Auf eine akute Klärung dieser Frage bin ich also gar nicht so scharf.

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