Klagenfurt

Drittligafußball in einem EM-Stadion sieht so aus:

Austria Klagenfurt wurde vor einigen Jahren von Politik und Wirtschaft als Kärntner Prestige-Projekt entdeckt und nach einer Fusion mit dem Villacher SV als “FC Kärnten” 2001 in die erste Liga gehievt. Das Kunstprodukt FCK war aber ziemlich schnell am Ende, und es entstand ein neuer SK Austria. In Ö macht man sowas häufiger mal.

Immerhin genügten die paar Bundesligajahre des FC Kärnten, um Klagenfurt als EM-Spielort zur EM 2008 durchzusetzen – unter kräftiger Mithilfe des damaligen Kärntner Landeschefs Jörg Haider, und vielleicht war genau das auch die wesentliche Begründung für das FC-Kärnten-Projekt. Jedenfalls erhielt Klagenfurt dann 2006-07, also schon nach dem Ableben des FCK, ein neues knapp 100 Millionen Euro teures Stadion für 32.000 Zuschauer.

Das steht nun am südlichen Stadtrand am Uni-Gelände. Zum Regionalligaspiel der Austria gegen den TSV Hartberg kommen 420 Besucher.

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