Wuwa ist eine Abkürzung und steht für “Wohnung- und Werkraum-Ausstellung”. Diesen etwas sperrigen Namen hatte eine Ausstellung des Deutschen Werkbundes.

Wuwa ist eine Abkürzung und steht für “Wohnung- und Werkraum-Ausstellung”. Diesen etwas sperrigen Namen hatte eine Ausstellung des Deutschen Werkbundes.

Breslau besteht aber nicht nur aus alten Kirchen und Bürgerhäusern, und die Bautätigkeit in der Stadt ist natürlich auch nicht in der Kaiserzeit eingestellt worden. Im Gegenteil: Es gibt eine ganze Menge Gebäude von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart. Ich zeige mal ein paar davon. Wer keinen Spaß an der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts hat, braucht jetzt eigentlich nicht weiterzulesen. 😉

Nach so viel Breslau wird es jetzt aber Zeit, sich dem eigentlichen Zentrum der Stadt zu widmen. Natürlich hat auch Breslau seinen Ring, und natürlich ist der Größe der Stadt angemessen. Er gilt als einer der schönsten Plätze Polens und Mitteleuropas.

Ehe wir uns endlich dem Ring nähern, dem Herz der Stadt, hier zunächst noch eine ungeordnete Sammlung von Bildern. Das Startbild zum Beispiel zeigt die ul. Świdnicka, die Schweidnitzer Straße, eine der Hauptstraßen der Breslauer Altstadt und die beliebteste Einkaufsstraße.

Wir beginnen den Stadtrundgang auf der Dominsel. Hier verzweigt die Oder in mehrere Flußarme und bildet mehrere Inseln. Die Dominsel (Wyspa Tumski) selbst ist aber gar keine Insel mehr, seit 1811 einer der Oder-Seitenarme zugeschüttet wurde. Der Dom steht aber noch hier.

Jetzt haben wir hier im Blog fast eine Woche lang die schlesische Hauptstadt umrundet und sind einen großen Dreiviertelkreis gefahren, im Uhrzeigersinn vom Westen (Neumarkt i.S.) über den Norden (Militsch) und den Osten (Oppeln, Brieg) bis in den Süden (Strehlen). Nun wird es aber höchste Zeit, Breslau selbst einen Besuch abzustatten.

Ohlau ist die erste größere Stadt östlich von Breslau, also oderaufwärts. Bzw. aus Reisehasen-Routen-Sicht die letzte größere Stadt vor Breslau. Sie liegt an der Mündung der Ohle in die Oder und hat als Wappensymbol einen Hahn, der überall im Stadtbild auftaucht.

Strehlen gibt einem einen Eindruck davon, wie viele Städte (nicht nur die schlesischen) aussehen würden, wenn man sie nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut hätte. Wenn man insbesondere auf die Rekonstruktion der alten Gebäude verzichtet hätte.

Von Brieg geht die Fahrt knapp 30km südwärts, immer noch durch die Ebene zu beiden Seiten der Oder, die weit in den Süden reicht. Erst südlich von Grottkau wird die Landschaft langsam etwas hügeliger. Aber immerhin kann man, wenn man auf die Stadt zufährt, am Horizont schon die Sudeten sehen (Eulengebirge und Reichensteiner Gebirge).

Brieg liegt an der Oder etwa auf halbem Weg zwischen Oppeln und Breslau. Es ist eine alte Residenzstadt mit einem sehr schönen Renaissance-Rathaus.
