Cordes liegt genau wie Bruniquel und Puycelsi auf einem Berggipfel und hat auch ein ganz ähnliches Ortsbild, ist aber deutlich bekannter und zieht daher auch viel mehr Touristen an.

Man kann das an den großen Busparkplätzen ablesen und daran, daß die meisten Parkplätze kostenpflichtig sind. Es gibt, etwas versteckt, aber auch kostenfreie Plätze, ganz unten im Tal. Der Reisehase, noch gut zu Fuß und immer mit einer Allergie gegen Parkgebühren ausgestattet, parkt am Parking des Tuileries. Petit, mais gratuit.
Cordes liegt weithin sichtbar hoch über den Bachtälern von Cérou und Aurasse, und von ganz unten nach ganz oben ist das schon fast eine veritable Bergtour. Ein Panorama des Ortes kann ich heute nicht bieten; ich bin mir aber sicher, daß ich Bilder von Cordes von verschiedenen Aussichtspunkten im Archiv habe. Ich reiche die eventuell noch nach. Hier erstmal der Blick in die andere Richtung: Von oben nach unten.

Der Namenszusatz „sur Ciel“ ist übrigens noch gar nicht so alt und eher eine neuzeitliche Erfindung, mit der sich der Ort aber touristisch ganz hervorragend vermarkten läßt. Und immerhin hat man ja von hier oben eine wirklich schöne Aussicht.


Von der Ville Basse führt eine langgestreckte, durchgängig beidseitig bebaute und gepflasterte Straße steil den Berghang hinauf. Wer dann am Stadttor ankommt und meint, der Anstieg sei nun geschafft, der irrt, denn es geht noch ein gutes Stück weiter aufwärts.

In der Oberstadt gibt es dann viele Geschäfte, oft mit Kunsthandwerk, und natürlich Cafés und Restaurants.


Ansonsten bieten die Gassen mit den alten Häusern sehr viele Photo-Motive.




Das genießt auch der (kleine) Reisehase.
