Saybusch (Żywiec)

Von Bielsko-Biala geht die Tagesetappe südostwärts in Richtung der Beskiden, in deren Ausläufern und am Fluß Sola die Stadt Saybusch (Żywiec) liegt.

Die Residenzstadt war bis 1772 polnisch und kam mit der Ersten Polnischen Teilung in ein zum Habsburgerreich gehörendes Königreich mit dem schönen Namen „Galizien und Lodomerien“. An die Zeiten als Residenz erinnern noch das Alte Schloß…

…und das Neue Schloß (Habsburgerschloß), die sich am Rand der Innenstadt in einem Park direkt gegenüberstehen.

Heute kann man Żywiec, den Namen der Stadt, überall in Polen sehen, nicht nur hier auf den Sonnenschirmen auf dem Saybuscher Ring. In der Stadt ist nämlich die Brauerei Żywiec zuhause, 1856 von Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen gegründet und bis zum Zweiten Weltkrieg im Besitz der Habsburger. Heute ist sie, als Tochterunternehmen von Heineken, eine der größten Brauereien in Polen.

Vor den Toren der Stadt hat man die Sola zu einem großen See aufgestaut, zum Jezioro Żywieckie.

Hier der Blick von der Staumauer auf die Sola.

Der Berg im Hintergrund ist der Feuerberg (Żar), der zu den Kleinen Beskiden gehört. Auf den Gipfel führen nicht nur mehrere Wanderwege, sondern auch eine Standseilbahn, die am Berg beim Dorf Międzybrodzie Żywieckie startet und für die ich leider auf dieser recht langen Tagesetappe keine Zeit mehr hatte. Am rechten Rand der Skipiste kann man die Bahntrasse erkennen.

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