Westlich von Demmin liegt Dargun, ein Ort, der um ein 1172 gegründetes Zisterzienserkloster entstanden ist.

Westlich von Demmin liegt Dargun, ein Ort, der um ein 1172 gegründetes Zisterzienserkloster entstanden ist.

Von der Ostseeküste geht die Tour nun südwärts, weg vom Meer in Richtung Binnenland. Irgendwann kommt man ins Tal der Peene, das eigentlich gar kein Tal ist, weil es keine flankierenden Höhen gibt. Hier im westlichen Vorpommern ist alles topfeben. An der Peene liegen hier zwei Städte: Das kleine Loitz (4.200 Einwohner) und das etwas größere Demmin (10.000 Einwohner), das immerhin bis 2011 noch Kreisstadt war und daher mit eigenem KFZ-Kennzeichen DM bedacht wurde. In Loitz ist vor allem der Hafenspeicher markant.

Der Ort im Norden von Hiddensee heißt Kloster. Bis hierher, an diesen abgelegenen Ort, hat es im Mittelalter nämlich die Zisterzienserinnen verschlagen, die auf der Insel im späten 13. Jahrhundert ein Kloster gründeten, das bis in die Reformationszeit bestand. Vom Kloster existiert nur noch die als Pfarrkirche dienende schlichte Inselkirche.

Wie schon erwähnt ist der Nordteil von Hiddensee deutlich hügeliger; die Insel erreicht hier eine Höhe von 72 Metern am Bakenberg. Ok, darüber lacht der Schweizer, der Bayer auch, aber der Aufstieg ist durchaus steil, und oben wird man wie im richtigen Gebirge mit einem sehr schönen Blick weit übers Land und übers Meer belohnt.

Kurz die Fakten vorweg: Hiddensee ist eine Insel westlich von Rügen, etwa 19 Quadratkilometer groß und vor allem im Norden durchaus hügelig; die “Berge” erreichen hier bis zu 73 Meter. Kein Hochgebirge also, aber zu Fuß doch ein spürbarer Aufstieg. Der Rest der langgestreckten Insel ist weitgehend flach und sandig.

Die Hauptsehenswürdigkeiten der Insel (die Kreidefelsen, Prora, Putbus, Rasender Roland) tauchen heute nicht auf, aber erstens war ich da schon, damals im März 2020 in den letzten freien Tagen, als der erste Lockdown schon anrollte, und zweitens ist Rügen heute gar nicht das eigentliche Reiseziel, sondern Hiddensee. Um dorthin zu kommen, muß man nach Schaprode, denn von dort geht die Fähre zur Nachbarinsel.

Von Ribnitz-Damgarten zieht sich die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst weit hinaus ins Meer und bildet die westliche und nördliche Begrenzung des Saaler Boddens.

Seit 1950 bilden Ribnitz (früher mecklenburgisch) und Damgarten (früher zu Pommern) eine Doppelstadt. Sie liegt am Übergang vom Festland auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an der Recknitz, die hier in den Saaler Bodden mündet. Das größere Zentrum der beiden Orte hat Ribnitz, mit großem Marktplatz und der Marienkirche in Backsteingotik.

Die Tagestour führt von Stralsund aus westwärts durch Vorpommern bis nach Ribnitz-Damgarten, wo der Übergang zur Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist.

Tribsees ist ein kleines Landstädtchen südwestlich von Stralsund im Hinterland der Ostseeküste. Es war lange Zeit Grenzstadt von Schwedisch-Pommern zu Mecklenburg und hat daher Befestigungsanlagen, zum Beispiel zwei Stadttore, das Mühlentor und das Steintor, die über eine schnurgerade Hauptstraße miteinander verbunden sind. Hier das Steintor:
