Das 2926m hohe Eggishorn ist ein Gipfel auf der Nordseite des Rhônetals, direkt oberhalb von Fiesch.

Das 2926m hohe Eggishorn ist ein Gipfel auf der Nordseite des Rhônetals, direkt oberhalb von Fiesch.

Kaspar Stockalper war zu seiner Zeit (im 17. Jahrhundert) die prägende Persönlichkeit im Oberwallis. Er war Unternehmer und Händler und konnte vor allem dank seines Salzmonopols und seiner Handelsverbindungen über den Simplon großen Reichtum anhäufen. Als Ausdruck seines Erfolgs entstand das Stockalper-Schloß im Zentrum von Brig.

Brig liegt an einer verkehrstechnisch sehr wichtigen Stelle, nämlich dort, wo der Simplon aus dem Rhônetal abzweigt und hinüber nach Italien (Piemont) führt. Die Lage an diesem wichtigen Kreuzungspunkt macht Brig, das mit den umliegenden Siedlungen wie Glis oder Naters zu einem größeren Ballungsraum zusammengewachsen ist, zum Zentrum des Oberwallis.

Von Intragna im Centovalli sind es nur noch ein paar Kilometer bis nach Ascona, dem bekannten Kur- und Urlaubsort in wunderschöner Lage am Lago Maggiore.

Die Verbindung zwischen dem Ossola-Tal (um Domodossola) und dem Lago Maggiore bildet ein Quertal, das in West-Ost-Richtung verläuft. Es heißt in Italien Valle Vigezzo und in der Schweiz Centovalli. Die Grenze ist zwischen dem kleinen Schweizer Dorf Camedo und einem italienischen Zollhaus, in dessen Umgebung einfach nur viel Wald und gar kein Ort ist. Das Valle Vigezzo/Centovalli ist insgesamt dicht bewaldet, und der Maggia-Nebenfluß Melezza hat sich hier sehr tief in die Berge eingegraben.

Am südlichen Fuß des Simplon liegt Domodossola in einem weiten Talkessel, der vom Toce (von der Tosa) durchflossen wird. Von der Grenze bis zum Stadtzentrum sind es gut zwanzig Kilometer.

Nach der Simplon-Paßhöhe kann man das Auto einfach rollen lassen und kommt nach etwa neun Kilometern in Simplon-Dorf an.

Heute steht die längste und wohl auch anstrengendste Tagesetappe auf dem Programm: Von Brig (bzw. Naters, wo das Hotel ist) über den Simplonpaß nach Domodossola und von dort durchs Centovalli zum Lago Maggiore. Und nachmittags denselben Weg wieder zurück. Alternative Routen wären weite Umwege.

Zermatt, am südlichen Ende des Mattertals gelegen, ist natürlich untrennbar mit dem wohl bekanntesten Berg der Alpen verbunden: Das Matterhorn begegnet einem nicht nur in sämtlichen Prospekten zum Wallis, sondern auch schon im Ortskern, obwohl man es von dort noch gar nicht so richtig sehen kann. Aber man findet es zum Beispiel in leicht stilisierter Form am Murmeltierbrunnen.
