In der Lüneburger Heide war ich vor ein paar Jahren schon mal und habe damals recht ausführlich berichtet, daher hier nur ein paar Bilder und Themen aus der Rubrik “Vermischtes”.

In der Lüneburger Heide war ich vor ein paar Jahren schon mal und habe damals recht ausführlich berichtet, daher hier nur ein paar Bilder und Themen aus der Rubrik “Vermischtes”.

Nach dem Tag in Bischofshol hänge ich noch zwei Tage in der Lüneburger Heide an, weil mir hier noch ein paar Orte von der Liste für das Reisehasen-Album zur Lüneburger Heide fehlen. Unter anderem Gifhorn.

Das Zeitspiel-Magazin, an dem ich ja seit dessen erster Ausgabe auch gerne mitwirke (und schon im allerersten Heft einen Artikel über Borussia Neunkirchen schreiben durfte), wird zehn Jahre alt, und gefeiert wird das in Hannover: Im Rudolf-Kalweit-Stadion von Arminia Hannover trifft sich an diesem Wochenende die Zeitspiel-Gemeinde. Es gibt Vorträge, ein Quiz, Musik, viele Treffen und Gespräche mit vielen sehr tollen Leuten. Und es gibt das Saisoneröffnungsspiel von Arminia Hannover, die gerade erst überraschend in die Landesliga abgestiegen sind.

Noch eine Industriestadt, noch ein Industriemuseum, und nochmal ganz, ganz viel Automobilgeschichte. Wir hatten schon Wanderer in Chemnitz und DKW in Zschopau. Nun folgen noch die beiden anderen der vier Ringe der Auto Union. August Horch gründete 1904 die nach ihn benannte Automobilfirma gründete. Er verließ das Unternehmen aber schon 1909 im Streit, erinnerte sich an sein Großes Latinum und gründete noch im selben Jahr die Audi Automobilwerke.

Für die Ausmalung des Schlosses Augustusburg war der kurfürstliche Hofmaler Heinrich Göding zuständig, der nicht nur den Venussaal aus dem vorangegangenen Beitrag malte, sondern auch diesen Saal hier:

Am Nordrand des Erzgebirges ließ der sächsische Kurfürst August im 16. Jahrhundert auf einem Berg über dem Zschopau-Tal ein Jagdschloß errichten, eine Renaissance-Vierflügelanlage, die er natürlich Augustusburg nannte: So eitel mußte man damals schon sein als Kurfürst.

Zschopau liegt sehr idyllisch im Tal des gleichnamigen Flusses im Erzgebirge. Rundherum gibt’s viel Wald, und im Ort steht das hübsche Renaissance-Jagdschloß Wildeck.

Chemnitz wurde während des 19. Jahrhunderts zu einem der Zentren der Textilindustrie auf dem Kontinent; das Wort vom “Sächsischen Manchester” ist viel zitiert – und der Vergleich beinhaltet neben der immensen Produktion an Textilprodukten natürlich auch die bittere Armut im Arbeiter-Milieu.

In Kappel, einem Stadtteil im Westen von Chemnitz, ist auf dem Gelände des ehemaligen Betriebshofes ein Straßenbahnmuseum eingerichtet, das genau an dem Wochenende, an dem ich in Chemnitz bin, ein zweitägiges Fest feiert.

2025 ist Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, als erste deutsche Stadt seit Essen im Jahr 2010.
