Gaillac, eine Kleinstadt am Tarn westlich von Albi, wurde durch seine Benediktinerabtei geprägt und profitierte im Mittelalter von seiner Lage an einem der Zweige des Jakobsweges. Die Klosterkirche Saint-Michel der ehemaligen Abtei steht direkt am Flußufer.

Was etwas nervig ist: In Gaillac haben sie großflächig Tempo 30 eingerichtet. Und zwar auch auf den breiten Zufahrtsstraßen weit außerhalb des Zentrums. Woran sich natürlich niemand hält, nicht mal der blöde Tourist, der aber wenigstens versucht, so zu fahren, daß es bei einer eventuellen Radarkontrolle nicht unanständig teuer wird, der aber natürlich trotzdem zum Verkehrshindernis wird, weil selbst Tempo 40 weit unter dem Durchschnitt ist. Ich fahre aber trotzdem nicht schneller, da kann der BMW-SUV hinter mir noch so dicht auffahren.

Ansonsten ist Gaillac der Mittelpunkt eines größeren Weinanbaugebietes. Es gibt hauptsächlich Rotweine, aber auch durchaus beachtliche Weiß- und Roséweine, wie der Reisehase aus eigener Erfahrung weiß. Daß man sich in einer Weinbaugemeinde befindet, kann man auch an den Wänden der Stadt ablesen…

…oder selbst testen. Eigene Erfahrung, wie gesagt.

Auch in Gaillac gesehen: Ich finde diesen Platz zum Angeln mitten im Fluß ja nicht ganz ungefährlich, aber ich hoffe, er weiß, was er da tut.

Das Photo gefällt mir übrigens ganz besonders gut, auch von den Farben und der Aufteilung her.
Und auch das hier paßt zwar thematisch nicht unbedingt, stammt aber ebenfalls aus den Straßen von Gaillac und ist viel zu schön, um es im Archiv verschwinden zu lassen: Snoopy zeigt seine französische Seite.
