An der Truyère waren wir ja gestern schon, am Viaduc de Garabit. Unterhalb der Eisenbahnbrücke bildet der Fluß ein tief eingeschnittenes Tal, die Gorges de la Truyère.

Der Fluß ist hier relativ breit, weil er mehrfach durch große Staumauern zu langgestreckten Seen aufgestaut wird.

An den Ufern kann man deutlich ablesen, wie niedrig der Wasserstand aktuell ist. Da fehlen mal locker 20 bis 30 Meter zum üblichen Pegel.

Man sieht das auch vom Belvédère de Mallet, wo man gleich mehrere Flußschleifen überblicken kann.


Die 88m hohe, 1955-59 gebaute Barrage de Grandval staut den Fluß hier auf einer Länge von bis zu 28 Kilometern auf.

Unterhalb der Staumauer sieht man, wie das natürliche Flußtal aussieht. Ein paar Flußschleifen weiter folgt dann aber mit der Barrage de Lanau die nächste große Staumauer. Man setzt hier seit langem auf Strom aus Wasserkraft – statt die wunderschöne Landschaft mit Windrädern zu verschandeln.
