Aubrac

Im Grenzbereich zwischen der Auvergne und dem Zentralmassiv liegt das Aubrac, eine sehr karge und sehr dünn besiedelte Hochebene, die im Norden von der Truyère und im Süden vom Tal des Lot begrenzt wird.

So sieht es hier aus:

Getreide- oder Gemüseanbau ist hier nicht drin; dafür ist das Klima zu rauh auf einer Höhe von etwa 1000m über dem Meer. Also bleibt nur die Viehhaltung. Man hat eine extra robuste Rinderrasse gezüchtet: Das Aubrac-Rind, dem man nicht nur überall auf den Weiden begegnet (siehe Startbild), sondern dem man an verschiedenen Orten ein Denkmal gesetzt hat, zum Beispiel in Nasbinals.

Das Aubrac ist größtenteils aus vulkanischer Tätigkeit entstanden. Die Auvergne ist ja nah. Man sieht das zum Beispiel an Formationen wie der Cascade du Roi.

Für die Photos vom Wasserfall traut sich der Reisehase recht nah an den Abgrund. Es geht nämlich von da, wo das Photo entstanden ist, genauso senkrecht nach unten wie links vom Wasserfall.

An anderen Stellen, vor allem in den Randbereichen, ist das Aubrac auch bewaldet. Die Kernzone ist aber nahezu baumlos und sieht eher aus wie in den Bildern oben.

Außerdem gibt es Heidelandschaften wie hier im folgenden Bild. Die Hauptzeit der Heideblüte ist aber wohl schon vorbei. Die Faustregel aus der Lüneburger Heide (Heideblüte ist vom 8.8. bis zum 9.9.) scheint auch hier zu gelten.

Und an einigen Stellen kann man Hochmoore erleben, zum Beispiel die Tourbière du Vergne Noire zwischen Laguiole und Saint-Urcize. Das Moor sollte man nicht betreten, um die empfindliche Landschaft nicht zu zerstören. Über einen Steg kommt man aber doch ein Stück weit hinein.

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