Nicht weit von der tschechischen Grenze liegt im Südwesten von Oberschlesien die Kleinstadt Prudnik. Und das Startbild mag nicht sehr typisch sein – aber dafür niedlich.

Die Stadt, als Neustadt um die Mitte des 13. Jahrhunderts im schlesisch-mährischen Grenzgebiet gegründet, wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, aber später zumindest teilweise in alter Form wieder aufgebaut. Das gilt auch für das klassizistische Rathaus auf dem Ring. Ring mit Rathaus mit Rathausturm: So eine Stadtansicht ist ja gegen Ende der inzwischen dritten Schlesien-Tour des Reisehasen nichts Neues mehr. Die Randbebauung des Platzes stammt hier in Neustadt größtenteils aus der Nachkriegszeit.

Die Nebenstraßen wirken teilweise noch etwas grau. Es sei denn, jemand hat sich gesagt: Diese Straße braucht etwas Farbe.

Ein Denkmal hat man Stanisław Szozda gesetzt der zwar nicht in Neustadt geboren wurde (sondern im mittelschlesischen Friedeberg (Dobromierz), aber für den örtlichen Sportverein LKS Prudnik startete und 1972 und 1976 Olympia-Silber im Mannschaftszeitfahren gewinnen konnte. 1974 gewann Szozda die Friedensfahrt.
