Zu Beginn eines Stadtrundganges verschafft man sich am besten zunächst mal einen Überblick.
Das geht besonders gut vom Turm des Schweriner Doms. Nach einem Aufstieg über sehr enge Wendeltreppen und knapp 180 Stufen bietet sich ein schöner Rundblick.
Zu Beginn eines Stadtrundganges verschafft man sich am besten zunächst mal einen Überblick.
Das geht besonders gut vom Turm des Schweriner Doms. Nach einem Aufstieg über sehr enge Wendeltreppen und knapp 180 Stufen bietet sich ein schöner Rundblick.
Schwerin steht schon länger auf meiner Wunschliste, als einzige der Länderhauptstädte, die mir noch fehlt. Und es gibt jetzt besonders gute Argumente, diese Lücke endlich zu schließen (dazu vielleicht später mehr).
“Being Irish, he had an abiding sense of tragedy, which sustained him through temporary periods of joy.”
(William Butler Yeats)
Das war dann hiermit die Irland-Tour: Viereinhalb Tage Belfast und der Norden, plus anschließend ein Tag Dublin. Das Besuchsprogramm war ziemlich umfangreich; das haut dann sogar mal den stärksten Reisehasen um.
Die Pogues, deren Lieder ja fast schon zum Soundtrack dieser Tour geworden sind, weil sie einfach zu fast jedem irischen Thema den passenden Song haben, schrieben natürlich auch ein Lied zur großen Hungersnot von 1846-49. Es ist eines ihrer schönsten Lieder, hervorragend komponiert und mit kraftvollem, hoch emotionalem Text: Es heißt “Thousands are sailing” (“…across the Western Ocean / To a land of opportunity / That some of them will never see”). Auch “The fields of Athenry”, das vielleicht schönste aller irischen Volkslieder überhaupt, handelt von der “Great Famine”.
Die Southside.
Südlich der Liffey liegen die eher bürgerlichen Stadtteile Dublins. Typisch sind hier ganze Straßenzüge mit einheitlicher Bebauung, wie am Merrion Square.
Die Northside.
Die Liffey bildet die West-Ost-Achse der Stadt und teilt Dublin in eine Nordhälfte (eher Arbeiterviertel, jedenfalls früher) und eine Südhälfte (eher bürgerlich).
Der Fußball ist ja in Irland nicht so die große Nummer und liegt auf der Beliebtheitsskala deutlich hinter Rugby, Gaelic Football und Hurling. Und wenn schon Fußball, dann liegt das Interesse hauptsächlich auf der Nationalmannschaft oder auf der englischen Premier League. Die lokalen Fußballvereine Dublins sind, genau wie die in Belfast, im Straßenbild überhaupt nicht präsent, und in den Sportgeschäften kann man zwar Trikots der halben Champions League finden, aber Glentoran FC oder Cliftonville FC (Belfast) bzw. St. Patrick’s Athletic oder Bohemians FC (Dublin) wird man vergebens suchen.
Die Erstligaspiele sind auch in der Regel alles andere als ausverkauft.
Eigentliches Ziel dieser Reise war ja Nordirland, aber da die Flüge nach Dublin gingen, hänge ich noch einen Tag in der irischen Hauptstadt an, nehme am Montagabend noch ein Fußballspiel ins Programm und mache am Dienstag vor dem Rückflug einen Rundgang durch das Zentrum.
Ich habe sechs Stunden Zeit, und da ich mich nicht schone und möglichst viel von der Stadt sehen will, kommt doch einiges an Wegstrecke zusammen – und so viel Bildmaterial, daß ich es auf fünf Beiträge aufteilen muß.
Jetzt soll’s dann aber auch ausreichen mit dem Rückblick auf die “Troubles”. Aber das Thema prägt die Stadt nun einmal bis heute.
Ich habe mich extra bis zum Einbruch der Dämmerung im Titanic Quarter herumgetrieben, darauf spekulierend, daß die Gebäude dort nachts angestrahlt werden. Und es hat sich gelohnt.
Nahe dem westlichen Ende der Falls Road liegt der große Milltown-Friedhof. Es ist der zentrale Friedhof für die katholischen Viertel der Stadt, und so finden sich hier in der weitaus überwiegenden Zahl typisch irische Namen: O’Neill, O’Reilly, Kennedy, Byrne, McKeown, Guinness, Connolly…