Briare

Das ist die Kanalbrücke von Briare. Hier wird der Canal de Briare (bzw. genauer der Loire-Seitenkanal), über die hier schon mächtig breite Loire geführt. Dementsprechend lang ist dann auch die Brücke, die 1896 eröffnet wurde (der Canal de Briare, der die Loire mit der Seine verbindet, ist 250 Jahre älter). 

Man kann auf beiden Seiten der Brücke auf den Bürgersteigen gehen, sollte nur nicht dem Impuls nachgeben, mal eben auf den anderen Bürgersteig zu wechseln…

Cher

Noch ein Rückblick auf die gestrige Tour: Der Cher bei Saint-Florent-sur-Cher.

Außerdem möchte ich noch meiner Befriedigung Ausdruck verleihen, daß ich die Nacht nicht in einer Seilbahngondel über dem Mont-Blanc-Gletscher verbringen mußte, sondern den Kaninchen vor meinem Hotelzimmer hier in Bourges zuschauen konnte. 😉

Noirlac

So sieht es aus, wenn sich, im Gegensatz zu Aubignac gestern, die Klosteranlage vollständig erhalten hat:

Noirlac südlich von Bourges, Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut, ist ein nahezu perfektes Beispiel für die Architektur der Zisterzienser und kann daher vielleicht ansatzweise die Faszination erklären, die für mich von den Klosteranlagen des Ordens ausgeht. Allein in der Klosterkirche könnte ich Tage verbringen. <3

Und dann noch diese Allee im Klostergarten… Undundund. Großartig.

Épineuil: Le grand Meaulnes

Und wo ich gerade bei Meisterwerken bin: Der 1913 erschienene Roman “Le grand Meaulnes”, eines meiner Lieblingsbücher, ist definitiv eines. Die wunderbare, ebenso geheimnisvolle wie bezaubernde Erzählung um die Liebe zwischen Meaulnes und Yvonne de Galais spielt eindeutig im Tal des Cher in der Gegend um Épineuil-le-Fleuriel, auch wenn der Autor Alain-Fournier die Ortsangaben verschlüsselt hat.
In Épineuil steht noch die Schule, in die Alain-Fournier gegangen ist (heute Museum) und die der Ort ist, an dem weite Teile der Romanhandlung spielen.
“Le Grand Meaulnes” war sein einziger Roman: Im September 1914 ist Alain-Fournier mit 27 Jahren an der Maas gefallen.

Jedenfalls: Leseempfehlung!

Zisterzienser

Ein wichtiger Teil meiner Frankreich-Touren ist ja immer die Bestandsaufnahme der jeweiligen Zisterzienserklöster. So sieht das dann aus, wenn ich fündig geworden bin: Im Bild 1 das Zisterzienserkloster Aubignac im Département Creuse.
Also, das was davon heute noch übrig ist: Nichts. Kann passieren; es ist ja nur selten die komplette Anlage erhalten wie in Fontenay. Ich bin mir aber zumindest sicher, hier in Aubignac den ehemaligen Standort erwischt zu haben, und zumindest einen Steinhaufen gibt’s in der Bildmitte ja auch. Den darf man sich gerne als Klosterrest vorstellen.
Bild 2 zeigt Varennes: Da hat sich noch etwas mehr erhalten.
Morgen gibt’s dann mit Noirlac auch noch ein richtiges, d.h. komplettes Kloster zu besichtigen.

Creuse

Die Grenzregion zwischen den Regionen Limousin und Centre, in der sich auch das Tal der Creuse befindet, ist nicht gerade die touristisch bedeutendste Frankreichs. Im Gegenteil. Selbst im eigentlich sehr ausführlichen Michelin-Reiseführer taucht die Gegend kaum auf. Neben Gargilesse bot die heutige Tour aber trotzdem einiges an Sehenswertem: Schösser zum Beispiel, aber auch nette Städtchen wie Argenton-sur-Creuse  (Bild 2).