Die nächste Irland-Reise steht unmittelbar bevor. Vorher aber noch schnell ein Hinweis auf das dritte Album zu Irland, das schon etwas länger verfügbar ist: Es behandelt Irlands Westen, die Provinz Connacht.

Die nächste Irland-Reise steht unmittelbar bevor. Vorher aber noch schnell ein Hinweis auf das dritte Album zu Irland, das schon etwas länger verfügbar ist: Es behandelt Irlands Westen, die Provinz Connacht.

Es ist lange her, seit ich zum letzten Mal in Köln war. 2012 war ich mal eine ganze Woche lang in der Stadt, für eine Schulung zur Personalwirtschaft. Danach hat’s dann nur noch für Kurzbesuche zwecks Fußball gereicht, in Müngersdorf und auf der anderen Rheinseite beim FC Viktoria.

Als ich das letzte Mal hier im Blog von der Bielefelder Alm berichtet habe, anno 2016, mußte ich von einem 0:1 gegen die Würzburger Kickers erzählen. Das war damals ein Kellerduell in der 2. Liga in einer Saison, in der meine Arminia wieder mal erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt geschafft hat. Das war nicht schön, aber irgendwie normal, weil so ein DFB-Pokalfinale wie letztes Jahr halt nicht der Standard ist im Leben eines Arminia-Fans.

Nach der gestrigen Tagestour durchs Münsterland folgt nun ein Gang durch Bielefelds Innenstadt an einem neblig-grauen Sonntagmorgen.

Münster ist ja mindestens in Arminen-Kreisen nicht gerade beliebt, was vor allem in der tiefgreifenden Abneigung gegen den Fußballverein aus der Stadt begründet ist. Aber es gibt ja noch andere Sportarten als Fußball. Im Volleyball zum Beispiel ist der USC Münster (neunmal Deutscher Meister, elfmal Pokalsieger) ein echter Traditionsverein. Und es ist der einzige Club, der seit Gründung der Frauen-Bundesliga (1976) ununterbrochen erstklassig spielt.

Eines der Zentren im östlichen Münsterland ist Warendorf. Hier steht das Landgestüt des Landes NRW, hier hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung ihren Sitz, hier finden jedes Jahr die berühmten Hengstparaden statt. Ein Paradies also für Pferdeliebhaber.

Das Treffen in Telgte. So heißt eines der Bücher von Günter Grass, das ich nicht gelesen habe, wie überhaupt kaum etwas vom Grass’schen Œuvre, weil das wenige, das auf meiner Leseliste gelandet ist, mir nicht gefallen hat, weder der Stil noch die Themen. Nun ja. Beim „Treffen in Telgte“ geht’s um die Gruppe 47; das klingt wenigstens interessant. Vielleicht gebe ich dem Buch ja demnächst mal eine Chance. Jetzt heißt es erstmal: Rundgang durch Telgte.

Die Tagestour geht von Bielefeld in Richtung Westen, durchs weitgehend flache Münsterland, und das sogar bei zwischenzeitlich blauem Himmel. Viele Felder und Wiesen, einige Bäche und Flüsse, Fachwerkhöfe.

Das Reisehasen-Reisejahr 2026 ist hiermit eröffnet, wenn auch nicht mit einem besonders exotischen Reiseziel: Es geht für ein Wochenende nach Ostwestfalen. Und weil der Kieler Stadionhase beim Pokalspiel am vergangenen Mittwoch flächendeckend für Begeisterung gesorgt hat, startet auch der Reisehase mit einem Hasenbild:

Zum zweiten Mal nach Band 42 (Niederschlesien) geht die Reise nun nach Schlesien: Mittelschlesien heißt dieser Band, in dem es um den östlichen Teil Niederschlesiens bzw. die Woiwodschaft Dolny Śląsk geht, ein etwa 12.000 Quadratkilometer großes Gebiet, das von den Militscher Teichen im Norden bis zum Gebirgszug der Sudeten im Süden reicht, dessen Zentrum das wunderschöne Breslau ist und das heute in Deutschland weitgehend unbekannt ist.
