Der Nordwesten Irlands wird ja eigentlich komplett von den GAA-Sportarten wie Gaelic Football oder Hurling beherrscht. Ballybofey aber ist auch so etwas wie eine Fußball-Hochburg, denn hier ist der 1954 gegründete Finn Harps F.C. zuhause.

Der Nordwesten Irlands wird ja eigentlich komplett von den GAA-Sportarten wie Gaelic Football oder Hurling beherrscht. Ballybofey aber ist auch so etwas wie eine Fußball-Hochburg, denn hier ist der 1954 gegründete Finn Harps F.C. zuhause.

Zu beiden Seiten des River Finn liegen die Kleinstädte Ballybofey und Stranorlar, die verwaltungstechnisch eigenständige Gemeinden sind und daher als Zwillingsstädte gelten, als “Twin Towns”. Verbunden sind sie über eine Brücke über den River Finn. Hier der Blick auf die Kirche von Stranorlar:

Noch einmal folgt ein landschaftlicher Höhepunkt an der irischen Küste: Malin Head ist die nördlichste Spitze Irlands.

Im Westen von Inishowen liegt das Tal von Urris, ein recht abgelegenes Gebiet auf dieser recht abgelegenen Halbinsel, ein Küstenstreifen hinter einem langgestreckten Gebirgszug. Nach Urris kommt man nur auf zwei Straßen: Im Norden bei Crossconnell, wo die Berge zur Küste hin flacher werden, und durch den Gap of Mamore, wo eine Paßstraße durch eine Bresche im Gebirge verläuft.

Den Norden der Grafschaft Donegal bildet die Halbinsel Inishowen, die mit ein paar Superlativen aufwarten kann: Es ist die größte Halbinsel Irlands, und sie besitzt auch den nördlichsten Punkt der Insel: Malin Head. Dazu aber später, zunächst mal eine andere Landspitze: Dunree Head.

Der Grianan of Aileach, wörtlich übersetzt der “Palast der Sonne”, ist ein steinernes Rundfort, für das sich sehr unterschiedliche Angaben zur Entstehungszeit finden lassen.

Durch den Süden des County Donegal sind wir schon gereist. Hier kommt nun eine Auswahl mit Bildern aus dem Norden der Grafschaft, also dem äußersten nordwestlichen Winkel der Insel. Auch hier bleiben Landschaft (und Wetter!) stabil schön. Zum Beispiel am Lough Nacung Upper.

Kein schönes Thema, aber leider eines, das untrennbar mit Derry und mit der Bogside verbunden ist: Der sogenannte Blutsonntag, der 30. Januar 1972. Besungen wurde dieser schwarze Tag der irischen Geschichte unter anderem von U2, John Lennon (mit sehr explizitem Text) und der Band Cruachan.

Die Bogside von Derry erstreckt sich unterhalb der Derry Walls auf der West- und Nordwestseite der Altstadt. Hier, in einer Geländesenke zwischen zwei Hügelrücken, entstand eine von Iren bewohnte Vorstadt, die noch heute fest in irischer Hand ist. Und damit auch wirklich jeder weiß, wo man hier ist, verkündet es eine Hauswand: Free Derry.

Nach so viel wunderschöner Landschaft wird es jetzt aber mal Zeit für eine wunderschöne Stadt: Der Reisehase präsentiert Derry (irisch: Doire, was “Eichenhain” bedeutet).
